Klasse 12.3 setzt ein Zeichen gegen Rassismus

Klasse 12.3 präsentiert das Projekt „Wir gegen Rassismus“ beim Willi-Graf-Empfang
Klasse 12.3 präsentiert das Projekt „Wir gegen Rassismus“ beim Willi-Graf-Empfang

Vom Workshop zum Willi-Graf-Empfang: Ein Projekt gegen Rassismus mit persönlichen Geschichten und Kunst

Kurz vor den Sommerferien nahm die Klasse 12.3 an einem Workshop zur Sensibilisierung für das Thema Rassismus teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Wir gegen Rassismus“ in Zusammenarbeit mit dem Adolph-Bender-Zentrum und der Jugendkirche eli.ja statt.

In dem Workshop setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus auseinander. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Vorurteile entstehen, wie sich Diskriminierung im Alltag zeigt und welchen Beitrag jeder Einzelne zu einem respektvollen und offenen Miteinander leisten kann.

Nach den Sommerferien wurde das Projekt fortgeführt. Die Schülerinnen und Schüler wurden in persönlichen Interviews zu ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit Rassismus befragt. Dabei entstanden eindrucksvolle und persönliche Einblicke in unterschiedliche Wahrnehmungen und Erfahrungen.

Besonders spannend war die Verbindung von persönlichen Geschichten und künstlerischer Gestaltung: Während der Interviews wurden die Aussagen der Schülerinnen und Schüler von zwei Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ahrtal in Szene gesetzt und auf Bildern festgehalten. Zum Abschluss durfte jeder Interviewte selbst kreativ werden und einen eigenen Beitrag zur Gestaltung der entstandenen Bilder leisten.

Ein Höhepunkt folgte am 7. September: Die Klasse durfte das Antirassismus-Projekt und die daraus entstandenen künstlerischen Ergebnisse beim Willi-Graf-Empfang vorstellen. In prominenter Runde präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit und berichteten von ihren Erfahrungen während des Projekts. Auf ihren engagierten Einsatz gegen Rassismus können sie mit Recht stolz sein. Die Begegnungen und Gespräche beim Empfang haben gezeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen eine Stimme zu geben und gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung einzustehen.

Ein besonderer Dank gilt Lukas Zapp, der uns mit großem Engagement durch das gesamte Projekt begleitet und die Schülerinnen und Schüler immer wieder ermutigt hat, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken einzubringen.

Ein weiterer herzlicher Dank gilt dem Saarländischen Rundfunk (SR) für die sehr umfangreiche Berichterstattung im Fernsehen und in den sozialen Medien. Die Beiträge sind in der SR-Mediathek zu sehen:

  • 8. September 2026: „Aktueller Bericht“
  • 10. September 2026: „Wir im Saarland“

Das Projekt „Wir gegen Rassismus“ hat eindrucksvoll gezeigt: Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen – für Toleranz und ein respektvolles Miteinander.

Victoria Garza Mendia