Kategorie: Schulleben

  • Da waren nicht nur die Eltern stolz…

    Da waren nicht nur die Eltern stolz…

    …nein, auch die Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen, um ihre Schülerinnen und Schüler zu feiern, die eine Ehrenurkunde erhalten sollten. Einige haben für diese Auszeichnung besonders gute schulische Leistungen vorzuweisen, andere haben sich in hohem Maße sozial engagiert. Unser Schulleiter Herr Ulrich schilderte eindrücklich, was hinter solchem Engagement steckt: zum Beispiel, dass die Klassengemeinschaft durch überlegtes Handeln eines Einzelnen wieder zusammenrückt, dass die konsequente Betreuung des Klassenbuches den Ablauf des Unterrichts stärkt oder dass Gruppen von Schülerinnen und Schülern sich für eine einzelne Person stark machen.

    Ein neu zusammengekommener Chor aus Fünftklässlern sang lautstark unter der Begleitung von Herrn Woll den Song „Applaus, Applaus“ der Band Sportfreunde Stiller, was hervorragend auch zu den anderen Ehrungen passte:

    • Die schnellsten Rastbachtaler Läuferinnen und Läufer bei den Schullaufmeisterschaften (Dank an die Sportlehrerinnen und Sportlehrer, die mit nach Merzig gefahren sind)
    • Der dritte Platz (von über 30 teilnehmenden Schulen) beim Fremdsprachenwettbewerb von Rastbachtaler Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Altmeyer
    • Die neu ausgebildeten Schülermediatorinnen und Schülermediatoren, ausgebildet von Frau Fanelli und Herrn Gollub

    Eine lustige Abwechslung bot die Theateraufführung der 8. Klassen, die gemeinsam mit der französischen Partnerschule im Rahmen der französischen Literaturwerkstatt aufgetreten sind. Neben Frau Gusenburger und Frau Fanelli hat sich hierfür der Schauspieler und Regisseur Fabio Godinho engagiert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell unsere Schülerinnen und Schüler Französisch lernen, wenn sie mit französischen Schülerinnen und Schülern zusammenkommen.

    Den Abschluss der Veranstaltung versüßte die Musical-AG mit dem selbst geschriebenen Musical „Die Perlenkette und der Trommelzauber“ unter der Leitung von Frau Schoenen und Herrn Hanis. Der letzte Song der Musicalkids wurde lautstark vom Publikum unterstützt – über die Zugabe freuten sich alle und sangen mit: „Ngiyabonga Nkosi“ (aus dem Zulu – „Ich danke dir!“).

    Also, da waren nicht nur die Eltern stolz…

  • Waldtag der 7.6

    Waldtag der 7.6

    Am 10.04. zog die Klasse 7.6 im Rahmen der Projekttage Bildung für nachhaltige Entwicklung unter der kundigen Leitung des Natur- und Umweltpädagogen Christian Strass in den wilden Burbacher Wald. Auf dem Weg dorthin lernten wir unter anderem die Knoblauchrauke kennen, die man gut als Würzkraut für Quark verwenden kann. Herr Strass erläuterte, dass viele frische Pflanzentriebe im Frühjahr essbar seien, mit fortlaufender Dauer wandelt sich das frische, helle Frühlingsgrün in ein dunkleres Grün und der Geschmack der Pflanzen wird bitterer.

    Am Burbacher Weiher konnten wir dann zunächst eine Kaulquappenkolonie ausfindig machen und auch einen großen Klumpen Froschlaich finden. Glücklicherweise hatten die Schüler in weiser Voraussicht kleine „Laborbecher“ dabei, indenen man die Kaulquappen hervorragend einfangen und begutachten konnte, bevor sie wieder zu ihren Freunden ins Wasser zurückdurften.

    Dann ging es los mit der Arbeit an einem „Waldsofa“. Zunächst wurde der Grundriss gelegt, indem die Klasse im Kreis den Waldboden leerfegte. Anschließend galt es, genügend Material zu sammeln, um das Waldsofa zu errichten. Die Schüler und Lehrer schwärmten aus, um große und kleine Totholzstücke einzusammeln und diese aufeinanderzuschichten, so dass das Sofa rasch in die Höhe wuchs.

    Spätestens nachdem Herr Strass gezeigt hatte, wie man auch dicke Stämme ohne Säge, nur mit Hilfe von zwei Bäumen und mächtig Muskelkraft, zerteilt, gab es bei den Jungs kein Halten mehr: Immer größere Stämme wurden herangeschleppt und anschließend auf die passende Länge gebracht. Dabei konnte man erfahren, wie stark und widerstandsfähig auch scheinbar „vergammelte“ Bäume noch sind und welcher Anstrengung es bedarf, einen Baum von 15 Zentimeter Durchmesser zu brechen.

    Letzten Endes kapitulierten aber alle Bäume vor der geballten Kraft der Klasse 7.6.

    Im Anschluss wurde in einer etwas ruhigeren Phase anhand des Waldsofas das Thema nachhaltiges Handeln besprochen und erklärt und auch Zusammenhänge aufgezeigt, warum es für uns wichtig ist, Tier- und Pflanzenwelt im Wald zu schützen.

    Dann stand eine kleine Mutprobe auf dem Programm: Es wurden Zweierteams gebildet, bestehend aus einem „Fotografen“ und einer „Kamera“. Der Fotograf führte die Kamera mit geschlossener Blende (verbundenen Augen) durch den Wald bis zu einem beliebigen Punkt. Dort wurde ein Foto gemacht, das bedeutet, die Kamera durfte die Augenbinde abnehmen und musste versuchen, sich den Ort genau einzuprägen. Dann wurde sie mit verbundenen Augen zum Startpunkt zurückgeführt.

    Hier durften die Schüler nun die Augenbinden abnehmen und mussten nun versuchen, den Weg zurück zu ihrem „Foto“ wieder zu finden, was den meisten erstaunlich gut gelang.

    Bevor sich die Klasse auf den Rückweg machte wurde noch über Wölfe im Saarland und ihre Bedeutung für das Ökosystem gesprochen sowie darüber, welches Tier eigentlich das gefährlichste im Wald ist.

    Ein spannender Tag im Wald also, bei dem glücklicherweise kein Schüler den zahlreichen, lauernden Gefahren im Wald (Spinnen, Käfer, Raupen und andere furchterregende Waldbewohner) erlegen ist.

  • Prismaförmige Gebäude – Berechnungen zum Volumen und Oberflächeninhalt

    Prismaförmige Gebäude – Berechnungen zum Volumen und Oberflächeninhalt

    Im Rahmen eines Alternativen Leistungsnachweises im Fach Mathematik wurde der Erweiterungskurs der Klasse 8.2 mit einer besonderen Aufgabe betraut: Die Schülerinnen und Schüler sollten ein Modell eines prismaförmigen Gebäudes entwerfen und bauen.

    Zu Beginn machten sich die Lernenden Gedanken über die Form des Gebäudes und die Aufteilung der einzelnen Zimmer. Grundlage war ein n-eckiges Prisma, dessen Struktur zunächst skizziert wurde.

    Im nächsten Schritt wurde das Gebäude in einem realitätsnahen Maßstab zeichnerisch dargestellt – in Form eines Grundrisses.

    Anschließend berechneten die Schülerinnen und Schüler den Oberflächeninhalt der einzelnen Zimmer sowie der gesamten Wohnfläche. Auch das Gesamtvolumen des Gebäudes wurde mathematisch ermittelt.

    (Anis Daoud)

    Hier sind einige Ergebnisse dieser praktischen Arbeit:

  • Bastelprojekt der Klasse 8.1

    Ein wirklich tolles Bastelprojekt zur aktuellen Jahreszeit! Die Bilder sprechen für sich! Weiter so!

  • Schülerinnen und Schüler – Förderung: Gemeinschaftsschule Rastbachtal

    Vielen lieben Dank an die Studienstiftung Saar für die großartige Unterstützung unserer Schüler*innen.

    Instagram:

    Facebook: https://www.facebook.com/StudienStiftungSaar/posts/pfbid02E38dUj3ZTHLUrSuDTT1wUjkPrthHnNCLqcJ1yNZqmuMyTCdEnwNySUkb8fSNDeKcl

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/pulse/unsere-leuchtturmschule-gemeinschaftsschule-im-rastbachtal-doris-raab-mvfdf/

  • Wertvolle Projekte im Rastbachtal ausgezeichnet

    Wertvolle Projekte im Rastbachtal ausgezeichnet

    Bei einer Feierstunde im Festsaal des Saarbrücker Schlosses hat Regionalverbandsdirektor Peter Gillo die Schulprojekte an den weiterführenden Schulen und Berufsbildungszentren in Trägerschaft des Regionalverbandes prämiert.  Dabei waren auch viele unserer Projekte. Eingereicht wurden:

    Umsetzung der Frankreichstrategie

    Begegnungen mit Schülern/-innen unserer Partnerschulen in SB und Saarland

    Theaterworkshop und Lektürewerkstatt für Vertiefung der frz. Sprache und zur Persönlichkeitsstärkung

    Soziales Engagement

    Sanitäter AG (neben dem helfenden Aspekt muss vor allem berücksichtigt werden, dass diese AG gerade introvertierten oder kontaktarmen Schülern/-innen die Möglichkeit bietet, sozialen Anschluss zu finden bzw. neue Freundschaften zu bilden).

    Nachhaltigkeit

    Im Schuljahr 2022/23 veranstaltete die Schule im Rastbachtal zum ersten Male Projekttage zur Nachhaltigkeit. Viele Referenten/-innen haben zugesagt und sich bereiterklärt, einen Workshop unentgeltlich zu machen, da sie von unserem Konzept sehr angetan sind. Ziel ist es, diese Veranstaltung fest im Jahreskalender unserer Schule zu verankern. Um benötigte Materialien bereitzuhalten oder den Referenten/-innen ein kleines Honorar zur Kostendeckung zukommen lassen zu können, wäre eine finanzielle Unterstützung von großem Vorteil (hier: z. B. Workshop von NES zum Thema „ökologischer Fußabdruck“).

    Fair Trade Workshop: Schokolade – von der Pflanze zur Schokolade

    Meine Traum-Laptoptasche

    Wachstücher selbst machen

    Kulturelle Förderung

    Kulturwoche im Schuljahr 23/24

  • Bewerbertraining für die Neuntklässler

    Wir waren sehr dankbar, dass wir auch in diesem Schuljahr für unsere Neuntklässler ein Bewerbertraining durch Herrn Luck von der Barmer Versicherung anbieten konnten. Er nahm sich für jede Klasse 3 Schulstunden Zeit um Tipps und Tricks rund um die Themen „Bewerbung und Vorstellungsgespräch“ an unsere Schülerinnen und Schülern weiterzugeben.

    Das sagte ein Schüler aus der Klasse 9.3 dazu:

    Am 17.02.22 war Herr Luck von der Barmer bei uns

    Mir hat an dem Training gut gefallen das er uns alles gut erklärt hat und was mir besonders gut gefallen hat das wir das Vorstellungsgespräch einmal durchgespielt haben und das aufgenommen haben so das wir das Vorstellungsgespräch einmal genau durch gehen konnten und unsere Fehler beheben konnten und im zukünftigen Gespräch perfekt vorbereitet sind was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat das der Herr Luck sehr persönlich und freundlich mit uns geredet hat wir fanden auf jeden Fall das er uns sehr geholfen hat und wir hoffen das er auch anderen Menschen genauso weiterhelfen kann wie uns.

  • Vertrauensschüler*innen für die 5. Klassen

    Vertrauensschüler*innen für die 5. Klassen

    Im Rastbachtal unterstützen einige Zehntklässler als Vertrauensschüler*innen die Neuankömmlinge der Jahrgangsstufe 5. Hierzu gibt es jedes Jahr eine gründliche Einweisung.

    Die Großen sind für die Kleinen da, um ihnen an der neuen Schule Orientierung zu geben und bei Fragen und Problemen weiterzuhelfen. Sie sind für die jüngeren Kinder auf dem Schulhof und im Schulgebäude sichtbar und ansprechbar, trösten sie bei Bedarf und helfen mit, sie mit Regeln, Abläufen und Örtlichkeiten vertraut zu machen. Bei größeren Problemen stellen die Vertrauensschüler*innen diskret den Kontakt zu Erwachsenen (Schulsozialarbeiter/in, Klassenlehrer/in, Verbindungslehrer/in etc.) her, die den Kindern eine professionelle Problemlösung bieten können.

    Daher sind die Vertrauensschüler*innen selbst keine „Hilfslehrer“, sondern Ansprechpartner und Mittler bei Fragen und individuellen Schwierigkeiten.

    Insgesamt werden durch das wachsende Vertrauensverhältnis zwischen Jugendlichen und Kindern mehr Probleme und Konflikte überhaupt erst sichtbar – und können gelöst werden. Davon profitieren auch die Großen: Sie entwickeln Sensibilität für die Problemlagen jüngerer Mitschüler*innen, üben sich in Beziehungsarbeit und Gesprächsführung und übernehmen Verantwortung.

  • Neuer Film über unsere Schule

    Lukas Ulrich hat in Zusammenarbeit mit Schülern einen neuen Werbefilm über unsere Schule gedreht. Hier seht ihr das Ergebnis:

  • Unsere Schule hat einen neuen Schulleiter

    Liebe Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule im Rastbachtal,

    als neuer Schulleiter will ich es nicht versäumen, mich für die herzliche Begrüßung zu bedanken. Außerdem möchte ich auf diesem Wege die Gelegenheit ergreifen, mich kurz vorzustellen:

    Seit über 25 Jahren bin ich im saarländischen Schuldienst und war an mehreren Schulen in verschiedenen Funktionen tätig: Bereits vor achteinhalb Jahren war ich als didaktischer Leiter hier an der Schule im Rastbachtal, danach wechselte ich zum deutsch-luxemburgischen Schengen Lyzeum Perl, wo ich zunächst als Didaktikleiter und dann als stellvertretender Schulleiter tätig war. Zuletzt wurde mir die Aufgabe als kommissarischer Schulleiter an der Martin-Luther-King-Schule in Saarlouis übertragen.

    Umso schöner ist es, dass ich nun nach all den Jahren wieder zur großen Rastbachtalfamilie gehöre. Ich freue mich darauf, mit allen, die zur Schulgemeinschaft gehören, unsere Schule weiterzuentwickeln. Denn so bereiten wir euch, liebe Schülerinnen und Schüler, bestmöglich auf eure Zukunft vor.

    Zum Abschluss noch ein paar Infos über mich:

    In Saarbrücken habe ich die Fächer Deutsch und Erdkunde studiert.

    Meine Freizeit gestalte ich sehr unterschiedlich: Bei schönem Wetter treibe ich gerne Sport, z. B. Radfahren, Joggen, Wandern oder Gartenarbeit. Bei schlechtem Wetter bin ich im Fitnessstudio und nehme an verschiedenen Kursen teil.

    Am Wochenende probiere ich verschiedene Kuchenrezepte aus oder koche für meine Familie.

    Gelegentlich bin ich auch als ehemaliger Latein- und Standardtänzer als Wertungsrichter in Deutschland unterwegs.

    Außerdem lese ich gerne Krimis, am liebsten im Urlaub, denn dann kann ich ein Buch mal an einem Stück ohne größere Unterbrechungen durchlesen.

    Ich freue mich darauf, mit Euch die Zukunft des Rastbachtals zu gestalten.

    Udo Ulrich