Kreativität entdecken und leben
In der Schule im Rastbachtal lernst du mit viel Spaß Dinge, die du in der Schule vielleicht gar nicht vermutest. In allen Schuljahren ist zum Beispiel Theaterspielen, Basteln, Zeichnen, Singen und Spielen in einer Band möglich. Außerdem siehst du Ausstellungen und Theaterstücke, hörst Konzerte und machst vor allem selbst ganz viel mit deinen Mitschüler*innen gemeinsam. Komm und sei neugierig!
„Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben.“ Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention
Kunst
Kultur_leben
Als Kultur_leben-Schule informieren wir regelmäßig über Aktionen und Projekte, die wir auf den Weg bringen. Am 12. November 2019 fand beispielsweise der pädagogische Tag zum Thema „Kultur_leben“ statt, mit Jan und Julia Grüntjes, Benedict Hegemann, Stefanie Manhillen, Ela Otto, Thomas Scherer sowie dem Team von Kultur_leben als Referent*innen.
Zur offiziellen Seite von Kultur_leben (externer Link) →
Slamkultur im Rastbachtal
Im Rahmen der „Slamkultur im Rastbachtal“ verbinden wir Aspekte des Poetry Slam und Science Slam und bieten zahlreichen Schülerinnen und Schülern für ihre Projekte eine Bühne. Mit dieser nicht ganz gewöhnlichen Präsentationsveranstaltung wollen wir sowohl den Teilnehmern als auch den Zuschauern einen unterhaltsamen und auf besondere Art und Weise lehrreichen Abend bieten. Dabei sind die Beiträge des Abends gleichzeitig auch Ergebnisse aus dem alltäglichen und langfristigen Unterricht: ob beispielsweise die Beiträge des Poetry Slam aus dem Deutsch- und Spanischunterricht oder aber die Ergebnisse der Jugend forscht – Arbeit im Rahmen des Seminarfachs.
Wie ist das Projekt organisiert?
Das Projekt bietet einerseits sprachlich begeisterten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Poetry-Beiträge zu erarbeiten und im Rahmen der Abendveranstaltung zu präsentieren. Andererseits ist die Veranstaltung Plattform zur Präsentation unserer Jugend-forscht-Arbeitsgruppen im Science-Bereich. Daher wird die Veranstaltung jährlich durchgeführt.
Was ist eigentlich ein Science- und/oder Poetry-Slam?
Ein Science Slam ist die unterhaltsame Bühnenveranstaltung nach dem Vorbild der Lach- und Sachgeschichten: Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Rastbachtal verlassen die Klassenräume und präsentieren eigene Projekte auf der Bühne der Aula – mit PowerPoint, Requisiten oder Live-Experimenten. Beim Poetry Slam geht es entsprechend darum, selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorzutragen und den Funken der Begeisterung überspringen zu lassen.
Skulptur „Der Aufsteiger“
Zum Leitartikel „Der Aufsteiger“ (Skulptur des Künstlers Oswald Hiery) geht es hier (externe Seite).
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27. Kulturwoche – Thema „Träume“ (2023)
Neben der kulturellen Teilhabe verfolgt die Kulturwoche noch weitere Ziele: Die selbstentworfenen Kunstgegenstände oder das Einüben von Tänzen, Liedern sowie Theaterstücken ermöglichen positive Selbsterfahrung, vor allem wenn Präsentationen oder Auftritte damit verbunden sind. Die damit verbundene Selbstwirksamkeit bildet die Voraussetzung für Selbstvertrauen, womit eine Stärkung der Persönlichkeit einhergeht – besonders bei Kindern und Jugendlichen, die sonst wegen schlechter Deutschkenntnisse oder Leistungen kaum Gelegenheit haben, ihre Stärken und Talente einzubringen. Die Projekte fördern zudem die zwischenmenschliche Kommunikation und das Sozialverhalten, klassen- und jahrgangsübergreifend: Vorurteile werden abgebaut, Klassengemeinschaften rücken zusammen, neue Freundschaften entstehen.
Rückblick auf die 27. Rastbachtaler Kulturwoche →
Projekt „Breakdance“ mit Gengis Ademoski
Etwa 15 Schüler/-innen der Klassenstufe 8 nahmen an diesem Workshop teil. Herrn Ademoski gelang es, die Anfänger so zu motivieren, dass sie eine kurze Choreographie für die Finissage einübten. Bei ihrem Auftritt bekamen sie tobenden Applaus, was für die Jungen und Mädchen eine besondere Erfahrung war.

Projekt „Tanzkurs“ bei Euschen-Gebhardt
Zwei Klassen aus dem Jahrgang 10 entschieden sich dafür, eine Tanzschule zu besuchen, um klassische Tänze, aber auch Umgangsformen wie das „Bitten um einen Tanz“ kennenzulernen. Bei der Finissage präsentierten sie einen Wiener Walzer, einen Mambo und einen Line Dance.
Projekt „Pop up – bewegtes Papier“ mit Patrik Feltes
Die Klasse 5.1 lernte Falt- und Schneidetechniken kennen, mit denen Papier als Grundlage für Kunstwerke genutzt werden kann. Bei der Finissage wurden zahlreiche „Papierwerke“ ausgestellt; Besucher*innen konnten die Techniken direkt vor Ort lernen.
Projekt „Traumfänger“ mit Annette Orlinski
Frau Orlinski erklärte den Schülern/-innen aus Jahrgang 8 und 9 zunächst die Bedeutung der Mobile-ähnlichen Gegenstände, die am Schlafplatz aufgehängt werden, um böse Träume zu verhindern. Gemeinsam wurden einige Exemplare am Schulgebäude aufgehängt, andere dienten als persönliche Weihnachtsgeschenke.

Projekt „Traum-Akustik“ mit Saskia Riedel
Die Klasse 6.2 setzte sich zunächst mit ihren Sorgen und Wünschen auseinander, schnitt Papierwolken zu und beschriftete sie mit den jeweiligen Wünschen. Die Träume wurden auf Band gesprochen, mit Musik hinterlegt und während der Ausstellung abgespielt, so dass die „Traumzukunft“ mit mehreren Sinnen erfasst werden konnte.

Projekt „Traumerfahrungen als Theaterstück“ mit Joana Crittendon
Die Schüler/-innen aus Klassenstufe 11 schrieben ein Theaterstück, in dem Texte vorgelesen, Tänze gezeigt und Wünsche sowie Sorgen zum Ausdruck gebracht wurden. Teile des Bühnenbilds, wie Bäume aus Pappmaché, wurden unter Anleitung von Frau Crittendon hergestellt.

Projekt „Leinwand-Spraying“ mit Alexander Fielitz
Herr Fielitz unterwies interessierte Schüler/-innen aus Jahrgang 9 in die Technik des Sprayens. Dabei wurden vornehmlich Leinwände zum Thema „Träume“ gestaltet.

Projekt „Meine Traum-Laptoptasche“ mit Meike Hedudatz
Die Idee stammt von den Schülern/-innen selbst, anlässlich der Laptops, die ohne Schutzgehäuse ausgegeben wurden. Besonders hervorzuheben ist der Nachhaltigkeitsaspekt, da alte Stoffe verarbeitet wurden. Angeregt wurde außerdem eine Näh-AG, um weitere Laptoptaschen zu nähen und zu verkaufen.
Projekt „Mein Traum-Licht“
Diese Projektidee stammte ebenfalls von Schülern/-innen der Klassenstufe 8 und wurde klassenübergreifend umgesetzt – mit viel Hingabe entstanden Kunstgegenstände, die teils auch als persönliches Weihnachtsgeschenk dienten.

Projekt „Zeitkapseln“
Hier ging es vornehmlich darum, die Beziehungsebene zwischen den Schülern/-innen zweier Klassen des Jahrgangs 9 zu stärken. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit Problemen der Zeit (Kriege, Inflation, Klimawandel) und persönlichen Zukunftsängsten war Grundlage für Briefe an sich selbst und an spätere Schülergenerationen. Geplant sind ein Klassentreffen nach 15 Jahren und die Bergung einer zweiten Zeitkapsel in sechs Jahren.
Traumzimmer – Traumstadt
Die Klassen 6.2 und 6.6 kreierten gemeinsam eine Traumstadt: Nach einer Skizze fertigten die Schüler/-innen Traumhäuser, Straßen, Spielplätze u.v.m. an, die dann zu einem gemeinsamen Kunstwerk zusammengestellt wurden.
Tanzprojekt mit Anna Wiebke Färber
Der Workshop „Komm, wir träumen – Tanztraumwelten erschaffen“ führte die Kinder spielerisch und in Bewegung an die Themen Traum und Realität heran. Sie reflektierten über eigene Erfahrungen in Gesprächen und Tanz-Improvisation und übersetzten Gedanken, Gefühle und Worte in expressive Bewegungen. Als Endprodukt entstand ein Video.

Tanzprojekt mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland (LAG)
Die Trainer Carmen Krämer, Samuel Meistre und Hanna Maler führten Schüler/-innen der Jahrgangsgruppen 6 und 7 daran heran, Gefühle in Bewegungen auszudrücken und verschiedene Rhythmen über Schritte, Armbewegungen oder Klatschen kennenzulernen.
Lindy Hop mit Jonathan und Simon (Lindy Hop Saarbrücken GbR)
Schüler/-innen aus Klassenstufe 6 und 8 lernten Grundrhythmen, Grundschritte und leichte Figuren dieser Tanzrichtung und verbanden sie zu einer kleinen Choreographie – inklusive der neuen Erfahrung, Figuren und Programmabläufe gemeinsam mit einem Partner abzustimmen.
„The American Dream“ mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI)
Schüler/-innen aus den Jahrgängen 8 bis 10 konnten wahlweise mit den Saarland Hurricanes ein American-Football-Training absolvieren oder am Vortrag „You can say you to me“ teilnehmen, der Unterschiede in Umgangsformen und Alltagsgepflogenheiten zwischen Deutschland und den USA vorstellte.
26. Kulturwoche – Thema „Über Grenzen hinaus“ (2019)
Workshops mit Künstler*innen des Saarländischen Staatstheaters in Zusammenarbeit mit „Kultur_leben“: Jakob Jokisch (Theater-Workshop „Prmths“ zu Beethoven) und Carmen Kremer-Maystre (Tanz-Workshop „Prmths“ zu Beethoven).
Weitere Workshops mit saarländischen Künstler*innen: Claudia Vogel (Portrait-Malerei), Dirk Rausch/Hochschule für Bildende Künste (Siebdruck), Alexander Fielitz (Grenzenloses Miteinander – Plakatwand für die Aula), Andrea Maria Fahrenkempf (Poetry-Slam), Felicitas Becher/Theater Überzwerg (Über die eigenen Grenzen hinaus) sowie ein Swing-Tanz-Workshop mit Lindy-Hop.
Besondere Veranstaltungen: Klassenstufe 5 besuchte das Weihnachtsmärchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Saarländischen Staatstheater; die Klassenstufen 10 und 11 besuchten die Live-Performance „Die Redner“ in der Alten Feuerwache.
Weitere Workshops nach Klassenstufe: Kl. 5 – Leonardo da Vinci und seine Erfindungen, Alexander von Humboldt und seine Reisen. Kl. 6 – da Vincis Flugversuche, Humboldts Experimente, grenzenlose kulinarische Köstlichkeiten, „Der kleine Hobbit“, Collage über Menschen, die Grenzen überschritten haben. Kl. 7 – Hörspiel zu Humboldts Forschungsreisen, da Vinci zwischen Kunst und Naturwissenschaft, „You-Saar – American Identities“ mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut. Kl. 8 – Auf den Spuren von Humboldt (Gestalten und Texten), Mona-Lisa-Verfremdung, Modellbau zu da Vincis Innovationen. Kl. 9 – interaktives Diorama, Weltreligionen. Für alle: Besuche von Museen und Ausstellungen.
25. Kulturwoche – Thema „Courage“ (2018)
Das vollständige Programm der Kulturtage zum Thema „Courage“ steht als Download bereit.

Programm „Courage“ als PDF herunterladen →
Lerndorf Ägypten
Das individuelle Lernen wird an unserer Schule immer weiter ausgebaut. Ein schönes Beispiel dafür sind unsere Lerndörfer – etwa das Lerndorf „Ägypten“ im Jahrgang 6. Bei der Erkundung dieser fremden Kultur lernen die Schüler*innen viel über ihre eigene. Um diesen Bildungskern herum entfalten sich Aufgaben aus allen Fächern: Der Fachunterricht wird nicht aufgelöst, vielmehr trägt jedes Fach Bausteine zu „Ägypten“ bei. Nach ein paar Wochen findet eine Präsentation für den 5er-Jahrgang und/oder Eltern statt.
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