Schlagwort: europabildung

  • „Europe, let’s come together – Euro-pa-pa, Euro-pa-pa …“

    „Europe, let’s come together – Euro-pa-pa, Euro-pa-pa …“

    so sang Joost Klein in seinem Lied „Europapa“, und der DS-Kurs 11 nutzte den Song in seiner Aufführung.

    „Let’s come together“ – das tun wir schon lange mit unseren Partnerschulen in Frankreich. Und ja: Wir feiern und singen diesen Song laut und mit Stolz, denn wir sind die erste saarländische Gemeinschaftsschule, die als Europaschule zertifiziert wurde. Frau Ministerin Streichert-Clivot hat uns am 8. Mai 2026 die Urkunde überreicht. Am „Gedenktag der Befreiung von Nazideutschland“ erhielten wir diese Auszeichnung – eine doppelt schöne Anerkennung, denn gerade als Europaschule stärken wir die Demokratiebildung, die bei uns einen hohen Stellenwert hat.

    Hier einige Beispiele für unser europäisches pädagogisches Handeln in der Schule:

    Austausche mit französischen Schulen, gemeinsame Literaturwerkstätten mit französischen Schulen und dem Theater Le Carreau in Forbach/Frankreich, Zusammenarbeit mit französischen, polnischen, portugiesischen, niederländischen sowie türkischen Expertinnen und Experten im Rahmen der Kulturwoche der Schule, bilingualer Zweig Englisch, weiterer Sprachunterricht in Französisch und Spanisch. Bei Interesse kann außerdem ein Italienischkurs angeboten werden. Einige Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler nehmen innerhalb der MUN-AG an einer simulierten UN-Konferenz in einer europäischen Großstadt teil. Wir partizipieren an Erasmus+, dem EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Wir entsenden Lehrkräfte in andere europäische Staaten als Deutschlehrkräfte und nehmen an eTwinning teil – einem kostenlosen, von der EU geförderten Online-Netzwerk, das Schulen in Europa ermöglicht, digital an Projektpartnerschaften teilzunehmen.

    Wir, die Schulgemeinschaft im Rastbachtal, sind ein stolzer Teil Europas.

  • Erasmus+ Qualitätssiegel als hohe Auszeichnung für europäische Bildungsarbeit

    • Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot verleiht persönlich die Urkunde im Rahmen eines Schulbesuchs

    Europabildung gehört seit vielen Jahren zum Profil der Schule im Rastbachtal. Dazu gehören neben dem bilingualen Englischunterricht vor allem auch internationale Begegnungen wie beispielsweise gemeinsame Projekte mit Partnerschulen an sogenannten Drittorten. So organisierten Lehrkräfte unserer Schule und mit der Partnerschule Lycée Félix Mayer aus Creutzwald eine Gruppenmobilität, die die Schüler/-innen beider Schulen nach Straßburg führte. Die Besichtigung öffentlicher Einrichtungen, eine Stadtrallye und eine gemeinsame Übernachtung ermöglichte ein Kennenlernen der deutsch-französischen Schülergruppe und die Anwendung der erlernten Französischkenntnisse außerhalb des Unterrichts. 

    Der Pädagogische Austauschdienst bewertete den Abschlussbericht mit 90 von 100 Punkten und bestätigte damit die hohe Qualität in Relevanz, Durchführung, Teamarbeit und Wirkung.

    Bildungsministerin Frau Streichert-Clivot würdigte das Engagement der Lehrkräfte und hob es „als Beitrag zur europäischen Verständigung und zur Umsetzung der Frankreichstrategie des Saarlandes“ hervor. 

    (Foto und Textteile von MBK/Gesellchen)

  • Herausragend auch auf der Weltbühne der Diplomatie

    … das war die Erkenntnis nach dem Abschluss der MUN- AG (Model United Nations), an der im letzten Schuljahr 8 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Denn ihre harte wöchentliche Arbeit, donnerstags in der 9 und 10 Stunde hatte sich gelohnt.

    „Versprechen an eine Sicherheitsarchitektur für die Ukraine“

    „Förderung der Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden“

    „Stärkung der globalen Sicherheit durch nukleare Abrüstung“

    Dies waren einige der Themen, auf die sich Joy Theisen, Taha Jabraoui, Ina Petrochenko, Marcel Schlee, Simon Otto, Jan Kachinskiy, Annabelle Kranz und Rolyan Mohammad vorbereitet hatten. Und sie machten Ihre Arbeit so gut, dass sie auf der MUN-Konferenz Madrid 2025 als „Outstanding Delegation“ ausgezeichnet wurden.

    In der Zeit vom 19. bis 23. Mai waren sie zusammen mit den AG-Leitern, Frau Ina Schwartz und Herr Fabian Backes nach Madrid geflogen, um dort mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern der Welt, wie Venezuela, Frankreich, Griechenland, Pakistan und den USA zu diskutieren, um zu verhandeln und um Lösungen für aktuelle Probleme der Welt in Resolutionen zu fassen. 

    Somit nahm zum zweiten Mal nach 2024 eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern unserer Schule an einer solchen Simulation der Vereinten Nationen teil. Dabei waren sie die einzigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer öffentlichen Schule. Unseres Wissens nach sind wir zudem die einzige saarländische Schule, die mit Schülerinnen und Schülern auf einer solche Konferenz hinarbeitet.  

    Möglich ist dies nur aufgrund des Engagements der Schülerinnen und Schüler sowie unserer Unterstützer. Wir wollen uns daher in diesem Jahr insbesondere bei der Union Stiftung, den Lions Clubs Saarbrücken und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes bedanken.

  • Ich bin Europa

    Ich bin Europa

    In diesem Schuljahr widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Darstellendes Spiel“ in der Klassenstufe 11 dem Thema Europa.

    In mehreren ganztägigen Workshops machten sie sich zunächst einmal Gedanken, was ihnen an Europa wichtig ist, was ihnen gut gefällt und was weniger gut. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Jeanette Gusenburger und Anne Schoenen und dem Schauspieler Fabio Godinho setzten sie ganz unterschiedliche Szenen zu Europa um: Sie reisten verbotenerweise alleine durch Europa, ließen sich von einem verrückten Reiseführer die europäischen Sehenswürdigkeiten erklären, besuchten das Museum der Klischees, trafen auf der Suche nach einer Apotheke auf Dealer und vieles mehr.

    Die Proben gipfelten am 11. Juni in einer sehr gelungenen Aufführung in der Alten Feuerwache im Rahmen der saarländischen Schultheatertage. Hierbei lernten die SchülerInnen zum ersten Mal eine „echte“ Bühne kennen und sich darauf zu profilieren. Am Vormittag wurde die Bühne mit einer Technikprobe eingerichtet. Zum Mittagsimbiss gingen alle ins JUZ in der Försterstraße. Bevor es dann zur eigentlichen Vorführung aller Stücke kam, genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Workshop, der von einer Theaterpädagogin oder einem Schauspieler angeleitet wurde. Alle hatten sehr viel Spaß und waren tief beeindruckt von der bravourösen Leistung aller Gruppen.

    Die Schule im Rastbachtal fördert mit diesem Angebot das Selbstwertgefühl und die Fähigkeit junger Leute, sich auch auf fremden Terrain souverän zu behaupten, zwei Eigenschaften, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen.

    Im nächsten Jahr wird dieses Projekt mit einem neuen Thema in Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater „Le Carreau“ in Forbach fortgesetzt.