Kategorie: Kultur & Kreatives

  • Lese-AG – Geschichten entdecken

    Lese-AG – Geschichten entdecken

    Ein abwechslungsreicher Freizeitspaß

    Jeden Donnerstag in der 7. Stunde trafen sich drei begeisterte Schülerinnen der Klassenstufe 5 bei Frau Wasem, um gemeinsam in Geschichten einzutauchen. Die Gruppe war zwar klein, aber dafür umso engagierter – und immer offen für neue Leseratten!

    In der Lese-AG wurde natürlich gelesen – individuell oder auch gemeinsam vorgelesen. Dabei lernten die Schülerinnen verschiedene Medien und Textarten kennen – von Romanen über Zeitschriften und Kurzgeschichten bis hin zu Sachbüchern.

    Aber auch kleine Projekte gehören zur AG: Eine Bastelaktion, bei der Lesezeichen für die Teilnehmer*innen des Lesewettbewerbs in Klassenstufe 6 hergestellt wurden, sowie der anschließende Besuch des Lesewettbewerbs. Außerdem wurde eine Fabel in Form eines Vorlesetheaters aufgenommen, bei dem jede Stimme eine Rolle bekam.

    Zum Abschluss des Schuljahres wartete ein Highlight: der gemeinsame Besuch einer Buchhandlung, bei dem sich jede ein eigenes Buch aussuchen durfte.

    Wir freuen uns schon auf das nächste Schuljahr mit vielen spannenden Geschichten!

  • Das war ein Fest! Ein Fest für alle Zuschauerinnen und Zuschauer

    Das war ein Fest! Ein Fest für alle Zuschauerinnen und Zuschauer

    1. die Schülerinnen und Schüler, die sich von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vorne auf der Bühne verzaubern ließen.
    2. die Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Schülerinnen und Schüler in völlig neuen Rollen erleben durften.
    3. die DS-Schülerinnen und -Schüler selbst, die sich durch spontane Improvisationen selbst überraschten und den eingeprobten Stücken eine lustige Frischekur verliehen.

    Die DS-Kurse haben mal wieder alles gegeben und alle waren „geflasht“, wie es im Neudeutschen heißt. Fünf Vorstellungen liefen reibungslos nacheinander ab und garantierten somit einen abwechslungsreichen Abend voller Spannung.

    Bewundert wurde die Zusammenarbeit des DS-Kurses von Frau Garza-Mendia mit Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern zum Thema „Cinderella“ – in Anlehnung an den Besuch des Ballett-Workshops im Staatstheater. Es gab Teile aus dem klassischen und dem zeitgenössischen Tanz sowie einen Tanz aus der arabischen Kultur. Hierbei mischten sich die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Altersklassen ganz selbstverständlich.

    Sehr professionell trat die von Schauspieler und Regisseur Nicolas Marchand gecoachte DS-Gruppe von Frau Gusenburger auf. Sie hatten viel zu sagen und taten es auch! Dinge, die ihnen unter den Nägeln brannten, wie z. B. Zoff mit dem Elternhaus, wurden eindrücklich auf die Bühne gebracht. Eindrücklich meint: krass laut und ans Herz gehend!

    Eine Choreo schuf auch im DS11-Kurs von Frau Schonen einen Rahmen. Angelehnt an „Storm“ der Band „Gener8ion“ zeigten die Schülerinnen und Schüler eigene Moves, die zum Teil gegenläufig und z. T. gemeinsam im Fluss waren. Kleine, sich abwechselnde Szenen zeigten zum Teil Schauspielkunst par excellence. Die dargestellte Panik einer ruinierten Frisur durch eine Friseurin fühlte man regelrecht mit.

    Mal wieder hat der Abend gezeigt, was man in nur 2 Std. pro Woche an Schauspiel, Regie, Tanz und Mimik alles lernen kann – und dabei hatten wir ja alle einen großartigen Spaß! Ja! Tatsächlich – im Unterricht!

  • Spannender Theaterworkshop im Darstellenden Spiel der Klassenstufe 11 mit Fabio Godinho im Schuljahr 2025/26

    Spannender Theaterworkshop im Darstellenden Spiel der Klassenstufe 11 mit Fabio Godinho im Schuljahr 2025/26

    Der Kurs bestehend aus 27 Schülerinnen und Schülern ist seit Ende August im Anfangsunterricht Darstellendes Spiel bei Frau Schoenen. Die Teilnehmer sind in der Regel aufgeweckt und sehr interessiert. Herr Godinho bereichert mit seiner Expertise die Erarbeitung eines eigenen Stückes.

    Gehst du mit mir in die Schule, um zu lernen oder um Lehrer bloß zu stellen?

    Möchtest du jemanden ordentlich bedienen oder verärgern und auslachen?

    Würdest du für ein bisschen Geld morden?

    Lässt du dein Kind die Person heiraten, die es liebt oder schaust du auf Herkunft, Aussehen, Status?

    Diese Fragen – und noch viele mehr – stellen sich die Zuschauer unweigerlich, wenn sie die Szenencollage des DS 11-Kurses sehen. Sie werden in die einzelnen Szenen durch das intensive Spiel der Schülerinnen und Schüler hineingezogen und ein Stück weit provoziert. Erst am Ende der Rahmenhandlung: „Fernsehkanäle durchzappen!“ gewinnt die Produktion einen Gemeinschaftscharakter durch die Choreografie zum Song „Storm“ von Gener8tion. Diese zeigt trotz der Gemeinschaft die Unterschiede der Jugendlichen.

  • Les jours heureux – ein Theaterprojekt mit dem DS-Kurs der Klassenstufe 11

    Les jours heureux – ein Theaterprojekt mit dem DS-Kurs der Klassenstufe 11

    Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muss man die Tatsache achten, dass sie einen festen Rahmen haben. Dieser Grundsatz ist einfach eine Forderung des Wirklichkeitssinns. Wenn es aber einen Wirklichkeitssinn gibt, und niemand wird bezweifeln, dass er seine Daseinsberechtigung hat, dann muss es auch etwas geben, dass man Möglichkeitssinn nennen kann.

    Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muss geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müsste geschehen; und wenn man ihm von irgendetwas erklärt, dass es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebenso gut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist.

    « Der Mann ohne Eigenschaften » von Robert Musil

    « Les jours heureux » (auf Deutsch : bessere Tage) ist eine Theaterarbeit der ehemaligen Salzburger und heute Metzer Gruppe TRT – Le Théâtre des Rêves Têtus.

    Hierbei arbeitete der Schauspieler Nicolas Marchand während der 30. Kulturwoche vor den Weihnachtsferien 2025  mit dem DS-Kurs der Klassenstufe 11 der Gemeinschaftsschule Rastbachtal zum Thema „DER MÖGLICHKEITSSINN“. Die Workshopergebnisse wurden am Samstag, 13. Dezember 2025, im Rahmen der Finissage der Kulturwoche und des Tages der Offenen Tür präsentiert.

    Im Jahre 1943, noch bevor feststehen konnte, dass Nazi-Deutschland den Krieg verlieren würde, verfassten Mitglieder der Resistance ihr Programm «Les jours heureux », eine konkrete Vorstellung der Welt, in der sie leben und für die sie kämpfen wollten. Nach dem Krieg wurde dieses Programm in vielen Punkten umgesetzt, und davon profitiert die französische Bevölkerung noch heute (Beispiel : Sozialversicherung). D. h. dass die Zukunfts“träume“ der Resistance nachhaltig für die Menschen in der heutigen Zeit etwas bewegen konnten.

    Le Théâtre des Rêves Têtus ist davon überzeugt, dass die Mitglieder der Resistance recht daran taten, diese alternative Vision einer Welt von morgen konkret und genau zu formulieren und ihr eine materielle Form zu geben. Das Mögliche muss sich auf die eine oder andere Weise manifestieren, damit man wirklich anfängt, daran zu glauben, es sich zu wünschen, sich darauf zu beziehen und dafür zu kämpfen.

    Und das Mögliche manifestieren, ist eine der Stärken des Spiels und des Theaters. Dies wollten wir am Rastbachtal auch unseren SuS verdeutlichen und sie auffordern, sich ihre Gedanken über ihre Zukunft und die Weiterentwicklung der Welt zu machen.

    Natürlich befinden wir uns nicht im Jahre 1943. Dennoch erscheint die Zukunft zwischen Rechtsruck, Klimawandel und sozialem Abbau alles andere als rosig. Doch wir wollen diese zerstörerische, unmenschliche und unsolidarische Welt nicht, die man uns mit einem erneuten « There is no alternative » aufzwingen will! Weder in ihren Prioritäten, noch in ihrem Umgang mit dem Planeten, noch in ihren sozialen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Wir wollen etwas anderes. Und was noch wichtiger ist: Wir sind davon überzeugt, dass wir nicht alleine sind, sondern die Mehrheit!

    Und wir sind davon überzeugt, dass wir weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Energien und Mittel in die Waagschale werfen müssen, um anderen Vorstellungen, anderen Wünschen Platz zu schaffen und für uns alle glücklichere Tage zu ermöglichen!

    Unter diesem Aspekt wollte die Schule im Rastbachtal in diesem theatralen Workshop ihre SuS dazu bewegen, ihre Wünsche, Träume und Sehnsüchte zu manifestieren und in Szene zu setzen. Sie sollen zu mündigen Bürgern werden, die sich ihre eigenen Gedanken über Gesellschaft, Politik, Zwischenmenschlichkeit etc. machen und nach ihren Vorstellungen handeln. Sie sollen mutig sein, Probleme anzupacken und andere dazu bewegen, es ihnen gleich zu tun. Die von den Schülerinnen und Schülern improvisierten Einzelszenen werden im Laufe des Schuljahres im DS-Unterricht zu einer Collage zusammengefügt, die aufzeigt, was mit ihnen in der Zukunft und für die Zukunft alles möglich ist.

  • „Spring on Mars“ in der Schule im Rastbachtal:

    „Spring on Mars“ in der Schule im Rastbachtal:

    Die Big Band der Polizei des Saarlandes unter der musikalischen Leitung von Martin S. Schmitt begeisterte am 10.09.2025 die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 an der Schule im Rastbachtal mit einem besonderen Konzert. Im Mittelpunkt stand „Spring on Mars“ – eine Live-Lesung mit Big Band, die auf eindrucksvolle Weise Themen wie Mobbing, Ausgrenzung und Freundschaft behandelte. Erzählt wurde die Geschichte des Klon-Jungen Bo (gelesen von Dienststellenleiter Peter Niklos), der auf einer Marskolonie lebt und unter seinem „Anderssein“ leidet – bis er inmitten von Robotern und Ausgestoßenen ein neues Zuhause findet.

    Die gelungene Verbindung aus einer packenden Rahmenhandlung und eindrucksvoller Big-Band-Musik hinterließ bei unserem 6er-Jahrgang einen nachhaltigen Eindruck.

    Tim Sefrin

  • Eine kulturelle Melange zum Schuljahresausklang

    Eine kulturelle Melange zum Schuljahresausklang

    oder wenn Schüler/-innen über sich hinauswachsen

    Auch in diesem Schuljahr hatten die Schüler/-innen der Jahrgänge 11 und 12 die Möglichkeit, ihre szenischen Stücke, die sie im Rahmen des Faches „Darstellendes Spiel“ eingeübt hatten, zu präsentieren. Eröffnet wurde der Abend musikalisch von Fatima Said und Sascha Vogelgesang mit dem Lied Bring the past to the future. Im Anschluss folgten dann die Aufführungen zu den Themen HerausforderungenAusgrenzunggroße Liebesgeschichten und Träume, die die Zuschauer zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken brachten. Natürlich bot sich auch die Gelegenheit, Schüler/-innen der Jahrgänge 10 bis 12 für besondere Leistungen auszuzeichnen: 

    So wurden Zara Takhmir, Ela Karaoglan, Iyad Madhi und erneut Marcel Schlee für ihr Engagement im Rahmen der Initiative „Malstatt lebt demokratisch“ geehrt. Ziel dieser Idee ist es, in und um Malstatt Demokratieprojekte durchzuführen und interreligiöse Begegnungsräume im Zeichen von Toleranz und Integration zu schaffen. Die genannten Schüler/-innen haben sich hierzu bei verschiedenen Veranstaltungen besonders eingebracht und unsere Schule äußerst würdig vertreten.

    Große Anerkennung erhielten auch Mohammed Jabraoui, Rolyan Mohammad, Inna Petrochenko, Jan Kachinskiy, Annabelle Kranz, Joy Theisen, Marcel Schlee und Simon Otto. Diese hatten sich ein Jahr auf ihre Teilnahme an einer simulierten UN-Konferenz in Madrid vorbereitet, wo sie u.a. wegen vorbildlichen Teamworks und diplomatischen Geschicks als „outstanding delegation“ ausgezeichnet wurden. 

    Schulleiter Udo Ulrich, der den Abend moderierte, sprach auch Suhani Sander, Alex Mester und Kijara Weinand aus Jahrgang 10 großen Dank für ihre Mediatorentätigkeit aus.

    Ebenso gratulierte er Fatima Said für ihren 3. Platz beim diesjährigen Wortsegelwettbewerb. Mit einem lebendigen Lesevortrag ihres Gedichtes zum Thema Zukunft – wenn Worte bleiben gelang es ihr, die Zuschauer zu begeistern. Marco Mattina erhielt Glückwünsche für seinen zweiten Platz bei den Saarländischen Schultanzmeisterschaften ebenso wie Henri Pruschwitz und Fanziska Fritz, die beim Planspiel Börse in der Nachhaltigkeitswertung einen dritten Platz belegt hatten.

    Abschließend wurden Simon Otto und Alex Mester für ihr unermüdliches Engagement als Schülersprecher gewürdigt.

  • eine äußerst gelungene szenische Lesung zum Thema Ökologie im Rahmen einer Lektürewerkstatt

    eine äußerst gelungene szenische Lesung zum Thema Ökologie im Rahmen einer Lektürewerkstatt

    In diesem Schuljahr fand die Lektürewerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater „Le Carreau“ in Forbach bereits zum 8. Mal statt.

    Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 des Wahlpflichtbereichs Französisch lasen zusammen mit ihrer Französischlehrerin Sabine Bauer-de Simone und dem Schauspieler Fabio Godinho das Jugendbuch „Le Petit Ecolo“. Gemeinsam erarbeiteten und interpretierten sie während des Französischunterrichts die Texte der französischen Autorin Valérie Bour, die von Sébastien Buffet musikalisch unterlegt und von Brieuc Janeau illustriert sind. 

    Am 7. April präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Analyse der Texte in einer Szenischen Lesung in der Mediothek der Schule im Rastbachtal. Mitschülerinnen und Mitschüler des Französisch E-Kurses, Kolleginnen und Kollegen und Vertreter des Kultusministeriums und des Nationaltheaters „Le Carreau“ aus Forbach konnten einer beeindruckenden Lesung beiwohnen. Die Jugendlichen zeigten sich dabei sehr engagiert, sowohl beim Vorlesen als auch beim Spielen einzelner Szenen.

    Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung Gelegenheit, der Autorin Fragen zu stellen.

    Die Schule im Rastbachtal möchte mit diesem Angebot (jährlich in Klassenstufe 8) das Selbstwertgefühl und die Entscheidungsfähigkeit junger Menschen stärken, zwei Eigenschaften, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Schulgemeinschaft hält es für enorm wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen auseinandersetzen, die für ihre Zukunft eine große Bedeutung haben.

    Geplant ist eine weitere Zusammenarbeit mit der Autorin Valérie Bour und/oder auch anderen Autoren der grenznahen Region. Ein spannendes Abenteuer hat begonnen!

  • Rastbachtaler Schülerinnen und Schüler eröffnen Theaterfestival in der Völklinger Hütte

    Rastbachtaler Schülerinnen und Schüler eröffnen Theaterfestival in der Völklinger Hütte

    Kinder aus ganz Deutschland beim zehnten Kinder-Theater-Fest

    Unter dem Motto „Wir. Hier. Jetzt. Lass uns zaubern.“ präsentierten 25 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 6 der Schule im Rastbachtal und der Partnerschule Collège Claudie Haigneré ihre deutsch-französische Inszenierung. Über Monate probten die Kinder mit zwei Schauspielern, mal in der Schule, mal im Schullandheim, und wurden mit tobendem Applaus belohnt. Im Mittelpunkt des Stückes stehen Fußballspieler, die vom Blitz getroffen werden und dadurch Superkräfte erhalten. Da sie über ihre neuen Fähigkeiten nicht glücklich sind, suchen sie eine Möglichkeit, zur Normalität zurückzukehren.

    Für die betreuenden Lehrerinnen Frau Gusenburger und Frau Fanelli war es ein toller Moment, ihre Schülerinnen und Schüler auf der Bühne zu sehen. Dank gilt nicht nur ihrem Engagement, sondern auch dem Überzwerg-Theater sowie dem Bund Deutscher Amateurtheater, die diese großartige Veranstaltung ausgerichtet und damit vielen Kindern die Möglichkeit gegeben haben, positive Erfahrungen zu sammeln, an die sie sich gerne erinnern werden.

  • Wir sind Teil der URBAN ART BIENNALE 2024! 🎉

    Wir sind Teil der URBAN ART BIENNALE 2024! 🎉

    Im größten Gemeinschaftswerk GANZFELD, betreut von den niederländischen KünstlerKrista Burger und Kenneth Letsoin, haben wir im März dieses Jahres mit drei Klassen mitgestaltet. In der Sinteranlage der Völklinger Hütte waren wir eingeladen, eigene Bilder zu malen. Auf 10 Meter langen Tapeziertischen rollten wir Farbe auf Stoffbahnen. Modell für unsere Gestaltungen war die Sinteranlage selbst. Jedesuchte sich sein eigenes Lieblingsmodell aus und „rollte“ es ab.

    Die verschiedenen Einzelwerke wurden von Letsoin und Burger zu einem vielstimmigen Dokument zusammengefügt. (Siehe Foto!) Es hat großen Spaß gemacht, mit Farbe so schwungvoll und frei umgehen zu dürfen. Hier war es auch kein Problem, wenn mal etwas auf den Boden tropfte.

    Ein herzliches Dankeschön an die Völklinger Hütte, die uns diese Möglichkeit geboten hat und uns zur Eröffnung der Biennale eingeladen hat.

  • Grenzüberschreitend Theater spielen

    In diesem Schuljahr stehen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klassenstufe 6 des deutsch-französischen Theaterworkshops vor einer ganz besonderen Herausforderung. Zum krönenden Abschluss der fünftägigen Proben zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Collège Claudie Haigneré (Freyming-Merlebach) steht eine Aufführung bei der Eröffnung des 10. Kindertheaterfestes am 10. Oktober in der Völklinger Hütte bevor.

    Hierzu wurde Anfang April in der Jugendherberge Oberthal fleißig geprobt, um ein kleines Theaterstück zum Thema „Hier wir jetzt! Lasst uns zaubern!“ auf die Beine zu stellen. Fünf Tage verbrachten dort die Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Proben und wurden tatkräftig von ihren Lehrerinnen und Lehrern und zwei professionellen Schauspielern unterstützt.

    Worum geht es in dem Theaterstück? Eine Sonnenfinsternis während eines Fußballspiels verleiht allen Menschen magische Kräfte: Einige können sich selbst, Gegenstände und Gedanken teleportieren, manche andere werden mit grenzenlosen Kräften versehen.

    Schnell wird jedoch allen klar, dass diese Kräfte anfangs zwar hilfreich, aber letztendlich zu einer zweischneidigen Waffe werden können. Infolgedessen wird eine Versammlung einberufen, in der beraten wird, wie man sich der magischen Kräfte wieder entledigen könne, um das Gleichgewicht auf der Erde wiederherzustellen.

    Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern machten die Proben viel Spaß: Sprachliche Grenzen waren schnell überwunden, besonders auch dank der zahlreichen sportlichen Aktivitäten, den Wanderungen, den gemeinsamen Mahlzeiten und der interkulturellen Zimmerbelegung. Dadurch entstanden schnell Freundschaften, die beim Abschied zu manchen Tränen führten.

    Die Workshops machten Teilnehmern und Betreuern so viel Spaß, dass neue Projekte für das kommende Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem Forbacher Nationaltheater Le Carreau mit Unterstützung des saarländischen Kultusministeriums geplant sind.

    Die Schule im Rastbachtal möchte mit diesen Angeboten das Selbstbewusstsein und die Entscheidungsfähigkeit junger Menschen stärken, zwei Faktoren, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch hält die Schule es für ausgesprochen wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen auseinandersetzen, die den Weitblick schärfen. Demzufolge ist für die Schülerinnen und Schülern die Erfahrung, dass man sich mit dem französischen Nachbarn auch mit nur geringen Sprachkenntnissen effizient verständigen kann, sehr wertvoll. Die Kommunikationsfähigkeit wurde gestärkt und Sprachbarrieren abgebaut.

    Finanzielle Unterstützung erhielten wir durch das Deutsch-französische Jugendwerk, den Regionalverband Saarbrücken und das Saarländische Kultusministerium, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.