Kategorie: Demokratie & Erinnern

  • Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb im Rastbachtal

    Am 20. Dezember 2022 besuchte die Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb unsere Schule. Unser Schulleiter Herr Ulrich führte sie durch einige Klassen, wo Frau Ortleb Impressionen der diesjährigen Kulturwoche erlebte. Sie und ihre Mitarbeiterinnen zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen künstlerischen Ergebnissen der Kinder rund um das diesjährige Thema „Träume“ – aber auch von den guten Schüler-Lehrer-Beziehungen, die die Besucherinnen bei ihrem Rundgang wahrnahmen. Sogleich trug sich Josephine Ortleb ins Gästebuch der Schule im Rastbachtal ein.

    Anschließend fand ein politisches Informationsgespräch mit Schülerinnen und Schülern der Rastbachtaler Oberstufe statt, das an einen Besuch zweier Klassen im Berliner Bundestagsbüro von Josephine Ortleb im Juni 2022 anschloss. Dabei erläuterte sie ihre Rolle, ihre Aufgaben und ihren Tagesablauf als Abgeordnete, die zwischen ihrem Wahlkreis Saarbrücken und dem Berliner Bundestag pendelt. Ausführlich beantwortete sie spannende Fragen der Schüler*innen, die von Feminismus über soziale Fragen bis hin zur Iranpolitik und sogar Frau Ortlebs Vereinbarung von Familie und Beruf reichten. Ein rundum gelungener Austausch.

  • Podcast von Jessina Theobald zu den Menschenrechten im Iran

    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der im Podcast dargestellten Meinung, um Ansichten der sprechenden Person handelt.

  • Besuch von Oliver Luksic

    Im Rahmen der Europawoche war der FDP-Politiker Oliver Luksic im Rastbachtal zu Gast. Fast zwei Stunden lang antwortete der Bundestagsabgeordnete auf die unterschiedlichsten Fragen der Schüler/-innen der Politikkurse. Dabei waren die Ukrainekrise und die wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes nur zwei der zahlreichen Themen, die angesprochen wurden. Interessiert waren die Oberstufenschüler/-innen aber auch an der Ausführungen Luksic`, wie er als einziger Saarländer in der aktuellen Bundesregierung klarkomme. Zuletzt waren sich alle einig, dass es eine informative und kurzweilige Veranstaltung war, die den regulären Politikunterricht sinnvoll ergänze.

  • We shall overcome – Singen für den Frieden

    We shall overcome – Singen für den Frieden

    mit unserer Schulband und dem GospelChor Saarbrücken

    Am 13.04.2022 um 12 Uhr war es endlich soweit. Wir haben auf unserem Schulhof den größten Friedenschor Saarbrückens entstehen lassen.

    Dazu sangen wir den bekannten Spiritual „We shall overcome“ (dt. wir werden das überwinden). Schüler*innen der Klasse 5.2 zeichneten dazu Friedenssymbole auf den Schulhof und Schüler*innen aus verschiedenen Klassen verlasen ganz nach Poetry-Slam-Art Friedenstexte. Es war eine rundum gelungene Aktion! Jetzt haben wir nur noch einen Wunsch: Endlich Frieden in der Welt!

    Alle beteiligten waren sich einig, dass es guttat, gemeinsam zu singen, zu dichten, zu zeichnen und zu musizieren!

  • Neue Schüler-Mediatoren im Rastbachtal

    Neue Schüler-Mediatoren im Rastbachtal

    Nach einer Corona-bedingten Zwangspause ist letzte Woche wieder die Mediatorenausbildung an unserer Schule gestartet. In einem zweitägigen Seminar haben 15 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen wichtige Kompetenzen rund um das Thema Streitschlichtung erworben. Angeleitet von Herrn Henn und Herrn Gollub, die selbst ausgebildete Mediatoren sind, haben sich die Jugendlichen auch damit auseinandergesetzt, wie Gewalt entsteht, welche Formen sie hat und wie sie gerechtfertigt wird.

    Im Zentrum der Ausbildung steht die Streitschlichtung. Die neuen Mediatorinnen und Mediatoren werden ihren Mitschülern künftig dabei helfen, ihre Konflikte friedlich und mit einer tragfähigen Vereinbarung zu lösen. Dies werden sie auch weiterhin in regelmäßigen Übungsstunden trainieren und sich über ihre Erfahrungen austauschen.

  • Aktuelle Stunde zu Sophie Scholl mit Robert M. Zoske im Rastbachtal

    Unsere Schülersprecherin Leila Belarif mit Herrn Zoske

    Am 09. Mai wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Um der Widerstandskämpferin zu gedenken und mehr über ihr spannendes Leben zu erfahren, durften Schüler*innen der Klassenstufe 9 einen Vortrag des Pfarrers und Buchautors Robert M. Zoske erleben.

    In seinem Buch „Es reut mich nichts“ und in seinem Vortrag zeigte Herr Zoske, dass Sophie zunächst eine „150%ige Anhängerin des Nationalsozialismus war“ und später genauso „150%ig gegen den Nationalsozialismus kämpfte“. Sie war von drei Gedanken getrieben: „Freiheit, Pflicht und Glauben“. Für die Freiheit gab sie schließlich ihr Leben.

    Herr Zoske zeigte den Schüler*innen viele Fotos, Protokolle und Briefe, sodass diese einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken von Sophie Scholl erhalten konnten. Besonders bewegend waren Sophies Tagebucheinträge, in denen ihr Ringen mit den persönlichen Folgen des Engagements gegen die Nazis sichtbar wird – und ihr Grundsatz: Nicht staatliche Autoritäten leiteten ihr Handeln, sondern das Gewissen.

    Wir sagen Danke an die Organisatoren, die uns diesen tollen Augenblick im Rastbachtal ermöglichten.

    Sophie Scholl – Was bleibt?
    Eine Gewissheit: Keine Politik, Ideologie oder gesellschaftliche Norm ist alternativlos.
    Eine Ermutigung: Glaube gibt Kraft zu Individualität, Widerstand und zum Freiheitskampf.
    Eine Zuversicht: Jeder kann seinem Gewissen mehr gehorchen als den Menschen.

    Buchtipp:

  • Couragierte Schüler diskutieren mit Ministerin für Bildung und Kultur

    Couragierte Schüler diskutieren mit Ministerin für Bildung und Kultur

    Wie viele andere Menschen haben auch die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten unserer Schule derzeit einige Sorgen. Auf der einen Seite steht dabei die Sorge um eine faire Abiturprüfung und um eine adäquate Vorbereitung auf diese. Auf der anderen Seite steht die Angst vor einer Corona-Infektion in der Schule beziehungsweise auf dem Schulweg in teilweise überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln. Anlass genug, sich mit einem Brief an das Ministerium für Bildung und Kultur zu wenden. Gegenstand dieses Briefes waren aber nicht nur die oben genannten Nöte und Argumente, sondern vor allem auch einige konkrete Vorschläge, wie sich die Schülerinnen und Schüler eine Entzerrung des Schulbetriebes und damit eine Minderung des Infektionsrisikos vorstellen könnten. Man wollte nicht nur „meckern“, sondern auch ganz konkrete Impulse und Anregungen geben, wie ein akzeptabler Rahmen geschaffen werden könnte. Um die Ernsthaftigkeit ihres Ansinnens zu unterstreichen, hatten montags, am 11.01.2021, sogar einige der Abiturientinnen und Abiturienten „gestreikt“ und waren der Schule ferngeblieben.

    Als Reaktion kam aus dem Ministerium für Bildung und Kultur die Anfrage, ob die Abiturienten mit der Ministerin, Frau Streichert-Clivot, in einen direkten Austausch treten möchten. Dieses Angebot nahmen unsere Schülerinnen und Schüler nach kurzer Beratung gerne an. So erwartete man am Mittwoch, den 13. Januar, um 11:30 den Besuch der Ministerin. Vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes hatte man sich nur für eine kleine Delegation von neun Schülerinnen und Schülern entschieden. Diese bauten kurzerhand die aufgebaute Sitzordnung zum Stuhlkreis um, da man „so besser diskutieren könne“.

    Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Kleer und den Oberstufenleiter Herr Kuhn-Schlaucher, der die Dikussion moderierte, erhielt zunächst Frau Streichert-Clivot das Wort, um den Schülerinnen und Schülern die Entscheidungen der letzten Tage und Wochen aus ihrer Sicht darzulegen und zu vermitteln, auf welchen Grundlagen diese Entscheidungen getroffen wurden und werden. Im Anschluss daran entwickelte sich ein reger Austausch. In mehreren Runden wurden Beiträge und Fragen der Schülerinnen und Schüler gesammelt, zu denen die Ministerin dann Stellung nahm. Die Vertreter der Abiturientinnen und Abiturienten  hatten in jedem Fall ihre Hausaufgaben gemacht: So schilderten sie nicht nur ihre jeweilige persönliche Situation und die damit verbundenen Befürchtungen und Ängste. In der Debatte zeigte sich klar, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch mit den Beschlüssen der KMK auseinandergesetzt hatten, die Situationen und Maßnahmen in anderen Bundesländern kannten und bei der Recherche weit über den eigenen Tellerrand hinaus geblickt hatten. Und nicht zuletzt diskutierten sie stets sachlich klar und respektvoll, dennoch aber durchaus kritisch und hartnäckig, was auch von der Ministerin betont wurde.

    Diese war wiederum bemüht zu vermitteln, dass die aktuelle Situation einen stetigen Abwägungsprozess erfordert, der alle Seiten im Pandemiegeschehen bestmöglich im Blick behält. Dennoch artikulierte Frau Streichert-Clivot auch klar, dass es ihr Ansinnen als Kultusministerin sei, den Schülerinnen und Schülern die Umsetzung ihres Rechts auf Bildung und damit den bestmöglichen Abschluss zu ermöglichen. Ein guter Schulabschluss sei die Zukunftskarte für jede Schülerin und jeden Schüler und erforderlich, um die eigenen Pläne zu realisieren, so die Ministerin. Dies könne jedoch nicht alleine durch den digitalen Unterricht erreicht werden. Dieser laufe zwar gut, aber eben nicht an jedem Standort gleichermaßen gut, sei es hinsichtlich der technischen Ausstattung oder der konkreten Gestaltung des digitalen Unterrichts. Außerdem müsse immer berücksichtigt werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler unterschiedlich sei. Insofern sei der direkte Austausch sehr wichtig. In diesem Zusammenhang komme den Schulen gerade im Lockdown eine ganz besondere Bedeutung zu. Weiterhin argumentierte sie, dass bei höheren Infektionszahlen und Inzidenzwerten vor den Ferien alle Schüler im Präsenzunterricht gewesen seien und dass sie, bei nun etwas geringeren Zahlen, den Präsenzunterricht für einen deutlich kleineren Teil der Schüler, nämlich die Abschlussklassen, für vertretbar halte. Sie trat auch der Behauptung entgegen, die Schulen seien Infektionstreiber. Seit der Schließung der Schulen habe sich das Infektionsgeschehen schließlich nicht entscheidend verringert.

    Im Laufe der Debatte wurde ebenfalls kommuniziert, dass gerade im Bereich des Abiturs mehr organisatorische und juristische Zwänge bestehen, als es beim HSA und beim MBA der Fall ist und dass dadurch manche Entscheidungen nicht der Ministerin allein obliegen. So ginge es im Kern darum, den durch die KMK vorgegebenen rechtlichen Rahmen zur Abiturprüfung einzuhalten. Und auch wenn die Ministerin sich viel Zeit nahm und großes Verständnis für die schwierige Situation der Schülerinnen und  Schüler zeigte, konnte nicht in allen Fällen eine konkrete Lösung gefunden werden. Allerdings betonten sowohl die Ministerin als auch die Schulleitung, dass, etwa im Falle einer gegebenen Vulnerabilität von Schülern oder Familienangehörigen, zum Wohl und  zur Entlastung der Schüler auch stets individuelle Lösungen und Absprachen möglich seien.

    Abschließend kann festgehalten werden, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrem Vorgehen und ihrem Eintreten für ihre Interessen nicht nur eine gehörige Portion Courage gezeigt haben. Vielmehr bewiesen sie insbesondere in der Diskussion auch eine charakterliche und gesellschaftliche Reife, die von angehenden Absolventen des Abiturs erwartet wird. Die Schulleitung war sich im Anschluss an das Treffen jedenfalls sicher: Mit dieser Haltung und dieser Entschlossenheit, werden die Schülerinnen und Schüler auch die Herausforderungen der kommenden Wochen meistern und die anstehenden Prüfungen erfolgreich bestehen.

  • Ministerin Streichert-Clivot und Regionalverbandsdirektor Gillo bei der Rückkehr der Fünftklässler

    Zu Besuch in der Klasse 5.4

    Das war ein besonderer Tag im Rastbachtal, nicht nur wegen des Englisch-Abiturs: Heute durften endlich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen wieder zurück in ihre Schule und erlebten Unterricht in ihren Klassenräumen. Ein Wiedersehen nach 10 Wochen Abstand, und nur ganz wenige fehlten!  Wie das ablief – davon überzeugten sich die Ministerin für Bildung und Kultur, Frau Streichert-Clivot, und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, die heute aus diesem besonderen Anlass unsere Schule besuchten.

    Bereits auf dem Schulhof wurden die Kinder gruppenweise von ihren Tutorinnen und Tutoren empfangen und in gebührendem Abstand ins Gebäude geleitet. Es war ein Tag des Ankommens, an dem es erst einmal galt, sich in der eigentlich so vertrauten Umgebung neu einzugewöhnen und die Regeln des Hygieneschutzes zu lernen. In ruhiger und angenehmer Atmosphäre übten die Kinder dann die Handhabung ihrer Masken, liefen die neuen Wege im Schulgebäude ab und lernten, wie man die Abstandsgebote einhält. Das alles mit großer Disziplin und viel Verständnis für das, was jetzt neuerdings alles notwendig ist.

    Aber die Kinder tauschten sich im Unterricht auch intensiv aus, berichteten von ihren Erfahrungen im Corona-Lockdown und hatten eine ganze Menge Fragen – die sie zum Teil direkt an die Ministerin richteten: „Wann ist wieder ganz normal Schule?“ „Wann öffnen die Schwimmbäder wieder?“ Auch wenn hier nicht immer eine ganz konkrete Antwort möglich war, so war doch zu spüren, dass das Zuhören und der Austausch im schulischen Rahmen wieder guttaten.

    Beim anschließenden Informationsaustausch erläuterte unsere Schulleiterin, Frau Kleer, das Rastbachtaler Konzept für den Unterricht an den kommenden Präsenztagen:

    • klarer Rhythmus: eine Viertelstunde für das Ankommen, anschließend 3 Lerneinheiten zu je einer Zeitstunde
    • Flexiblität: Unterrichtsinhalte und Pausen nach dem Bedarf der Kinder
    • Feste Bezugspersonen: Unterricht durch Klassenlehrer*innen, unterstützt durch Förderlehrerinnen und Schulsozialarbeiterinnen
    • Konzentration auf die Kernfächer (Mathe, Deutsch, 1. Fremdsprache) und Projektlernen

    Die Ministerin betonte, wie wichtig der Unterricht in der Schule ist, zumal die Lernumgebung und die Ausstattung mit digitalen Endgeräten zu Hause nicht bei allen Kindern gleich ist. Hier muss es in Zukunft eine bessere Versorgung geben. Darüber bestand ebenso Einigkeit wie über den Wert der Teamarbeit und des Zusammenhalts innerhalb der Schulgemeinschaft – im Rastbachtal ein langjähriger Erfolgsfaktor.

    Bericht: Stefan Niesporek, Fotos: rastbachtal.de, Ministerium für Bildung und Kultur

  • Staatssekretär Thul zu Besuch an der Schule im Rastbachtal

    Am 14. Februar stattete der Staatssekretär für Umwelt- und Verbraucherschutz, Sebastian Thul, unserer Schule einen Besuch ab. Anlass war die Auszeichnung der Schule als „Verbraucherschule Silber“.

    War in der vorigen Woche bereits eine Abordnung unserer Schule, nach Berlin gereist, um dort diese hohe Auszeichnung entgegenzunehmen, so beehrten uns dieses Mal neben Sebastian Thul noch weitere Mitarbeiter des Ministeriums. Insbesondere durften wir auch den Leiter der Verbraucherzentrale im Saarland, Herrn Martin Nikolay, mit seinen Mitarbeiterinnen begrüßen. Diese haben unsere Schule sowohl auf dem Weg zur Verbraucherschule begleitet und beraten wie auch schon viele vielfältige Module im Unterricht mit Klassen durchgeführt. Die Unterrichtsangebote spiegeln dabei natürlich die Schwerpunkte der Verbraucherbildung wider: Finanzen, Nachhaltigkeit, Medienerziehung und Ernährung.

    Zunächst aber begrüßte Schulleiterin Ulrike Kleer alle Anwesenden sehr herzlich und ließ nochmals den Weg vom ersten Kontakt mit der Verbraucherzentrale bis zum heutigen Tag Revue passieren. In ihrer Ansprache stellte sie insbesondere den konkreten Nutzen der Unterstützung für Lehrer*innen, vor allem aber für die Schüler*innen, heraus und bedankte sich ausdrücklich für die angenehme und produktive Zusammenarbeit. Aber auch die engagierte Arbeit des Kollegiums und die gelungene Umsetzung von Verbraucherthemen im Unterricht wurden von der Schulleiterin gewürdigt. Dennoch versäumte sie es auch nicht, bei allen positiven Aspekten, auf die Herausforderungen im Schulalltag hinzuweisen und weitere Ressourcen für die Bildungsarbeit, insbesondere an unserer Schule, einzufordern.

    Staatssekretär Thul griff das Gesagte gerne auf: Auch er lobte das Engagement des Kollegiums aber insbesondere das der Schüler*innen, von denen einige, trotz Beginn der Faschingsferien, sehr fleißig gewesen waren und ein gesundes Büffet für die Anwesenden gezaubert hatten. Als ehemaliger Sozialarbeiter weiß Sebastian Thul aus eigener Erfahrung um die große Bedeutsamkeit von präventivem Verbraucherschutz und er ermutigte die Schulgemeinschaft, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern in zwei Jahren doch die Auszeichnung „Verbraucherschule Gold“ anzustreben. Worte, die nach den bisherigen Erfahrungen mit Sicherheit auf offene Ohren trafen. Abschließend bot er der Schule in Bezug auf Projekte mit dem Schwerpunkt Verbraucherschutz die ausdrückliche Unterstützung des Ministeriums an und, quasi als Antwort auf die Forderung nach Ressourcen, sicherte zu, sich im Kabinett für mehr Mittel im Bildungsbereich einzusetzen.

    Auch Herr Nikolay und Frau Zeller von der Verbraucherzentrale kamen noch zu Wort. Doch man beließ es nicht nur beim Reden. Frau Schmieder von der Verbraucherzentrale präsentierte abschließend drei verschiedene Action-Bounds, virtuelle „Schnitzeljagden“ mit unterschiedlichen Themen, anhand derer die Lehrer*innen, Schüler*innen und Elternvertreter ganz konkret Einheiten zum Thema Geld beziehungsweise Fake-Shops auf Tablets oder Handys durchspielen konnten. 

    Abschließend wurde dann das gesunde Büffet eröffnet und es blieb noch Raum, zum angeregten Austausch, bevor sich alle in die wohlverdienten Ferien verabschieden durften.

    Wir bedanken uns bei dem Martinshof Biobus, der Metzgerei Thome sowie bei den Schüler*innen und Eltern der Klasse 8.5 für die großartige Unterstützung des Buffets.