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Tag: 28. November 2022

  • 27. Rastbachtaler Kulturwoche zum Thema Träume

    27. Rastbachtaler Kulturwoche zum Thema Träume

    Einen Kurzbericht zur Kulturwoche findest du hier: Rückblick auf die 27. Rastbachtaler Kulturwoche

    Ziele der Kulturwoche

    Neben der kulturellen Teilhabe verfolgt die Kulturwoche aber noch weitere Ziele: Die selbstentworfenen Kunstgegenstände oder das Einüben von Tänzen, Liedern sowie Theaterstücken ermöglichen positive Selbsterfahrung, vor allem wenn Präsentationen oder Auftritte damit verbunden sind. Die damit verbundene Selbstwirksamkeit bildet die Voraussetzung für Selbstvertrauen, womit eine Stärkung der Persönlichkeit einhergeht. Besonders deutlich ist dieser positive Effekt bei Kindern und Jugendlichen, die sonst wegen schlechter Deutschkenntnisse oder Leistungen kaum Gelegenheit haben, ihre Stärken und Talente zu entdecken und einzubringen. Des Weiteren fördern all diese Projekte auch die zwischenmenschliche Kommunikation und das Sozialverhalten, nicht nur klassenintern, sondern je nach Projekt auch klassen- oder jahrgangsübergreifend. Vorurteile werden abgebaut, Klassengemeinschaften rücken zusammen, neue klassenübergreifende Freundschaften entstehen, so dass insgesamt die ganze Schulgemeinschaft davon profitiert.

    Projekt „Brakedance“ mit Gengis Ademoski

    Etwa 15 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 nahmen an diesem Workshop teil. Herrn Ademonski gelang es, die Anfänger so zu motivieren, dass sie eine kurze Choreographie für die Finissage einübten. Bei ihrem Auftritt bekamen sie tobenden Applaus, was für die Jungen und Mädchen eine besondere Erfahrung war.

    Tanzprojekt bei Euschen-Gebhardt: Schülerinnen und Schüler lernen klassische Tänze

    Projekt „Tanzkurs“ bei Euschen-Gebhardt

    Zwei Klassen aus dem Jahrgang 10 entschieden sich dafür, eine Tanzschule zu besuchen, um einige klassische Tänze, aber auch Umgangsformen wie das „Bitten um einen Tanz“ kennen zu lernen. Auch diese Erfahrung war so positiv, dass die Schülerinnen und Schüler einen Wiener Walzer, einen Mambo und einen Line Dance bei der Finissage präsentierten.

    Projekt „Pop up – bewegtes Papier“ mit Patrik Feltes

    In diesem Projekt lernte die Klasse 5.1 Falt- und Schneidetechniken kennen, mit denen Papier als Grundlage für Kunstwerke genutzt werden kann. Im Rahmen der Finissage konnten zahlreiche „Papierwerke“ ausgestellt werden, die Schülerinnen und Schüler luden aber auch Besucher dazu ein, von ihnen die entsprechenden Techniken zu erlernen.

    Projekt „Traumfänger“ mit Annette Orlinski

    Frau Orlinski erklärte den Schülerinnen und Schülern aus Jahrgang 8 und 9 zunächst die Bedeutung der Mobile ähnlichen Gegenstände, die am Schlafplatz eines Menschen aufgehängt werden, um böse Träume zu verhindern. Gemeinsam wurden einige Exemplare am Schulgebäude aufgehängt, die anderen dienten als persönliche Weihnachtsgeschenke.

    Projekt „Traum-Akustik“ mit Saskia Riedel

    Projekt „Traum-Akustik“ mit Saskia Riedel

    Grundlage für diese Projekt war, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.2 zunächst mit ihren Sorgen und Wünschen auseinandersetzen. Im nächsten Schritt schnitten sie Papierwolken zu, auf die die jeweiligen Wünsche aufgeschrieben wurden. Danach wurden diese Wolken im Klassenraum aufgehängt. Die Träume wurden auf Band gesprochen, mit entsprechender Musik hinterlegt und während der Ausstellung abgespielt, so dass die „Traumzukunft“ mit mehreren Sinnen erfasst werden konnte.

    Theaterstück zu Traumerfahrungen mit Joana Crittendon

    Projekt „Traumerfahrungen als Theaterstück“ umsetzen mit Joana Crittendon

    Die Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 11 schrieben ein Theaterstück, in dem Texte vorgelesen, Tänze gezeigt und Wünsche sowie Sorgen zum Ausdruck gebracht wurden. Teile des Bühnenbilds, wie Bäume aus Pappmaché wurden unter Anleitung von Frau Crittendon hergestellt.

    Projekt „Leinwand-Spraying“ mit Alexander Fielitz

    Projekt „Leinwand-Spraying“ mit Alexander Fielitz

    Herr Fielitz unterwies interessierte Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9 in die Technik des Sprayens. Dabei wurden vornehmlich Leinwände zum Thema „Träume“ gestaltet.

    Projekt „Meine Traum-Laptoptasche“ mit Meike Hedudatz

    Projekt „Meine Traum-Laptoptasche“ mit Meike Hedudatz

    Das Projekt „Meine Traum-Laptoptasche“ wird für Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 8 angeboten. Die Idee stammt von den Schülerinnen und Schülern selbst anlässlich der Laptops, die vor Kurzem an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Da die Endgeräte ohne Schutzgehäuse ausgegeben wurden, ist die Anfertigung einer Laptoptasche besonders sinnvoll. Besonders hervorzuheben ist der Nachhaltigkeitsaspekt, da alte Stoffe bei der Anfertigung verarbeitet werden können. Eine Präsentation der Taschen erfolgte am Dienstag während der Finissage. Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler angeregt, eine Näh-AG zu initiieren, um weitere Laptoptaschen zu nähen, die dann verkauft werden könnten. Angeleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Meike Hedudatz.

    Projekt „Mein Traum-Licht“

    Auch diese Projektidee stammte von den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 und wurde klassenübergreifend wahrgenommen. Die Bilder zeigen, mit wieviel Hingabe die Schülerinnen und Schüler die Kunstgegenstände angefertigt haben – zuletzt auch, um ein persönliches Weihnachtsgeschenk zum Weiterschenken zu haben.

    Projekt „Zeitkapseln“

    Projekt „Zeitkapseln“

    In diesem Projekt ging es vornehmlich darum, die Beziehungsebene zwischen den Schülerinnen und Schülern zweier Klassen des Jahrgangs 9 zu stärken. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit Problemen der Zeit (Kriege, Inflation, Klimawandel) und persönlichen Zukunftsängsten (Abschlussprüfungen, Berufswahl u.a.) waren die Grundlage für persönliche Briefe an sich selbst, aber auch für Briefe an spätere Schülergenerationen. Geplant ist zum einen ein Klassentreffen nach 15 Jahren und die Bergung der zweiten Zeitkapsel durch Schülerinnen und Schüler, die in sechs Jahren, die Klassen 5 bis 9 durchlaufen haben.

    Traumzimmer – Traumstadt

    Die Klassen 6.2 und 6.6 haten sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam eine Traumstadt zu kreieren. Dazu fertigten sie im Vorfeld eine Skizze zur Traumstadt an. Traumhäuser, Straßen, Spielplätze u.v.m. wurden dann von den einzelnen Schülerinnen und Schülern fertiggestellt und dann zu einem gemeinsamen Kunstwerk zusammengestellt.

    Tanzprojekt mit Anna Wiebke Färber

    Der Workshop heißt „Komm, wir träumen. – (Tanztraumwelten erschaffen)“Das Ziel des Workshops ist es, die Kinder spielerisch und in Bewegung an die Themen Traum und Realität heranzuführen. Hierbei reflektieren sie über ihre eigenen Erfahrungen in Gesprächen und Tanz-Improvisation und übersetzen Gedanken, Gefühle und Worte eigenständig in expressive Bewegungen.

    Die Schülerinnen und Schüler bekommen Einblick in den Prozess der Entstehung eines Tanztheaters und dürfen ihr eigenes Bewegungsmaterial zu einem solchen zusammensetzen und präsentieren. Als Endprodukt ist ein Video entstanden.

    Tanzprojekt mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland

    Tanzprojekt mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland (LAG)

    Die Trainer Carmen Krämer, Samuel Meistre und Hanna Maler hatten sich zum Ziel gesetzt, die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsgruppen 6 und 7 an die Möglichkeit heranzuführen, ihre Gefühle in Bewegungen zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus sollten sie aber auch verschiedene Rhythmen kennen lernen, die durch Schritte, Armbewegungen oder Klatschen umgesetzt werden.

    Lindy Hop mit Jonathan und Simon von Lindy Hop Saarbrücken GbR

    Für Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 6 und 8 bestand die Möglichkeit Elemente dieser Tanzrichtung kennenzulernen. Grundrhythmen, Grundschritte und leichte Figuren wurden zunächst eingeübt und dann in einer kleinen Choreographie miteinander verbunden. Eine Herausforderung stellte nicht nur das rhythmische Bewegen im Takt dar, sondern auch entsprechende Armbewegungen mit den jeweiligen Schritten zu koordinieren. Schließlich war es für alle eine neue Erfahrung, den Partner an der Hand zu halten, Figuren und Programmabläufe mit ihm abzustimmen und eine Führungsaufgabe zu übernehmen.

    “The American Dream” mit dem Deutsch-amerikanischen Institut (DAI) Dieses Projekt bot den Schülerinnen und Schülern aus 8 – 9 und 10 verschiedene Zugänge: Wer es sportlich mochte, konnte mit den Saarland Hurricanes eine American Football Training absolvieren. Alternativ gab es den Vortrag „You can say you to me“, in dem der Dozent Unterschiede in Umgangsformen, alltäglichen Gepflogenheiten u. a. zwischen Deutschland und Amerika herausstellte und mit verschiedenen Redeanlässen die Teilnehmenden in interessante Kommunikationsanlässe verwickelte.

  • Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler für die 5. Klassen

    Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler für die 5. Klassen

    Im Rastbachtal unterstützen einige Zehntklässler als Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler die Neuankömmlinge der Jahrgangsstufe 5. Hierzu gibt es jedes Jahr eine gründliche Einweisung.

    Die Großen sind für die Kleinen da, um ihnen an der neuen Schule Orientierung zu geben und bei Fragen und Problemen weiterzuhelfen. Sie sind für die jüngeren Kinder auf dem Schulhof und im Schulgebäude sichtbar und ansprechbar, trösten sie bei Bedarf und helfen mit, sie mit Regeln, Abläufen und Örtlichkeiten vertraut zu machen. Bei größeren Problemen stellen die Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler diskret den Kontakt zu Erwachsenen (Schulsozialarbeiterin oder Schulsozialarbeiter, Klassenlehrerin oder Klassenlehrer, Verbindungslehrerin oder Verbindungslehrer etc.) her, die den Kindern eine professionelle Problemlösung bieten können.

    Daher sind die Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler selbst keine „Hilfslehrer“, sondern Ansprechpartner und Mittler bei Fragen und individuellen Schwierigkeiten.

    Insgesamt werden durch das wachsende Vertrauensverhältnis zwischen Jugendlichen und Kindern mehr Probleme und Konflikte überhaupt erst sichtbar – und können gelöst werden. Davon profitieren auch die Großen: Sie entwickeln Sensibilität für die Problemlagen jüngerer Mitschülerinnen und Mitschüler, üben sich in Beziehungsarbeit und Gesprächsführung und übernehmen Verantwortung.