26. Rastbachtaler Skilehrfahrt

Vom 02.02. bis 07.02.2020 reisten 39 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 mit nach Österreich auf die 26. Rastbachtaler Skilehrfahrt.

Los ging die Fahrt früh morgens um 6 Uhr mit dem Omnibus. Gute 9 Stunden dauerte die Hinfahrt mit unserem Busfahrer Axel bis in das Tal der Wildschönau. Dort angekommen, ging es sogleich an die Gondelbahn des Schatzbergs und zum Skiverleih. Mit frisch eingestellten und ausgeliehenen Skiern, Schuhen, Helmen und Stöcken ging es zurück zum Gasthof Schöntal in Oberau, wo der Gastwirt und Chefkoch Christian zusammen mit seinem Vater Anderl uns zwischenzeitlich hungrige Rastbachtaler mit dem Abendessen erwartete. Da mittlerweile viele ziemlich müde waren, verkrochen sich die meisten nach einer kurzen Besprechung des kommenden Tages auf ihre Zimmer.

Am ersten Skitag wurden alle um 7.00 Uhr früh geweckt. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es um 8.30 Uhr mit dem Bus zur Talstation und mit einer ersten Gondelfahrt bis auf die Mittelstation des Schatzbergs (ca.1300m). Dort mussten alle Schüler wieder aussteigen und sich zum vereinbarten Sammelpunkt begeben.

Für die ersten Fahrversuche auf Skiern wurden alle in kleine Gruppen auf- und den Rastbachtaler Skilehrern zugeteilt. Zu Beginn wurde im flachen Gelände, später am Förderband geübt. Der Anfang war für viele recht mühevoll, mit dem ganzen Skimaterial an den Füßen, auf dem Kopf, an den Händen und der warmen Skibekleidung. In die Skier einsteigen, aufsteigen, losfahren, bremsen, Kurven fahren, nicht hinfallen, … Schwitzen war angesagt. Und das Wetter? Das machte uns auch noch einen Strich durch die Rechnung. Denn es regnete den ganzen ersten Tag. Aber trotzdem tat das der Stimmung und Laune der Schüler keinen Abbruch. Sie übten und lernten fleißig bis zum späten Nachmittag.

Gegen 16 Uhr trafen sich alle wieder an der Gondel und mit der ging es wieder hinab zur Talstation. Der Bus fuhr uns zurück nach Oberau. Da in der Nacht Schneefall angekündigt war, lies uns Axel, der Busfahrer, im Ort aussteigen und wir mussten alle den einen Kilometer langen Weg durch eine schöne Winterlandschaft hinauf zum Gasthof laufen.

2. bis 4.Tag: Die nächsten Tage verliefen spannend, lernintensiv, lustig und nie langweilig. Alle Rastbachtal-Schüler übten mehr oder weniger fleißig mit ihren Skilehrern. Die erste Abfahrt ging für die geübten Skifahrer hinunter zum Tellerlift und brachte die Schüler gleich wieder gemütlich nach oben zur nächsten Abfahrt. Noch geübtere Skifahrer durften auf eine große blaue Piste, die zum Ankerlift führte, fahren. Eine längere und steilere Piste hinab zu fahren, machte vielen doch sichtlich Spaß. Mit dabei und immer mit viel Geduld und mit guten Tipps für die fleißigen Skifahrer die Skilehrer Herr Sefrin, Frau Glomb, Frau Jung und Herr Eiden. Und auch das Wetter spielte etwas besser mit als am ersten Tag.

Am letzten Tag bei herrlichem Sonnenschein und frischem Neuschnee (Bilderbuchtag) fuhren einige Gruppen mit ihren Skilehrern ohne zu stürzen die Talabfahrt hinunter. Für alle ging es mit der Gondel auch noch ganz nach oben auf den Schatzberggipfel (ca.1800m), wo eine tolle Aussicht und beeindruckende Winterlandschaft auf die Schüler und Lehrer wartete.

Nach einer langen Busfahrt (über 10 Stunden) kamen wir alle recht müde und erschöpft, aber mit vielen tollen Eindrücken und Bildern freitags, spät abends, zu Hause im Rastbachtal an.

Bericht: C. Eiden

Neujahrsgottesdienst der 5er-Klassen in St.Paulus

Am Freitag, den 31.01. fand in der Kirche St.Paulus ein Neujahrsgottesdienst der 5er-Klassen unserer Schule statt. Initiiert wurde diese Idee von den Religionslehrern der Klassenstufe 5. Unterstützung fanden diese bei den Musiklehrern des Jahrgangs.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Licht“ und begann mit einem musikalischen Intro auf dem Cello, vorgetragen von Herrn Langenbach. Nach einem kurzen Gebet mit dem Pfarrer von St.Paulus, Herrn Schikofsky, erfolgte die Begrüßung durch Frau Schmidt. In dieser überlegten die Teilnehmer des Gottesdienstes gemeinsam, was denn für den Einzelnen ein Licht im Alltag sein kann. Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und viele weitere Begriffe wurden an dieser Stelle von den Schülern genannt.

Im Anschluss durften zwei Schüler zeigen, was sie als Rapper und Beatboxer drauf haben und sorgten mit ihrem Beitrag für großen Applaus.

Danach wurde eine Geschichte vorgetragen, in welcher ein König einen Nachfolger bestimmen wollte. Dazu trug er seinen beiden Söhnen auf, die große Halle des Thronsaales zu füllen und er gab ihnen dazu einige Geldstücke. Der Sohn, der eine Kerze in die Halle stellte und diese somit mit Licht erfüllte, wurde der neue König, da er das Ansinnen seines Vaters verstanden hatte.

Nach der Geschichte wurden, symbolisch für unsere sechs 5er-Klassen, sechs große Kerzen angezündet, deren Licht für die Klassengemeinschaft strahlen soll.

Herr Monachino nahm daraufhin Bezug auf ein Zitat von Jesus Christus, der einst gesagt hatte: „Ich bin das Licht der Welt“. Zusammen mit den Schülern wurde überlegt, wie dieser Spruch zu verstehen sei und wie man selbst ein Licht für andere sein könnte. Auch hier nannten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Möglichkeiten: Jemanden trösten, jemandem den Weg zeigen, bei den Hausaufgaben helfen, zuhören…

Es folgte wieder ein Liedbeitrag, bei dem Schüler der Klasse 5.5 im Wechsel sangen und rappten. Nach dem Lied verlasen die Schüler selbst formulierte Fürbitten und im Anschluss wurde gemeinsam das Vater Unser gebetet.

Ohema und Maya, Schülerinnen der Klasse 8.1, begeisterten danach mit ihrem Lied „Halleluja“.

Nachdem Herr Schikofsky den Segen für alle gesprochen hatte, bedankte sich Herr Martin stellvertretend für alle Organisatoren ganz herzlich bei allen Helfern, Künstlern und Besuchern des Gottesdienstes und verabschiedete die Klassen.

Gemeinsam sangen alle noch ein Abschlusslied und kehrten dann zur Schule zurück.

Es war sehr schön zu erleben, wie intensiv und ruhig unsere Schüler den Gottesdienst mitverfolgt haben. Schön war auch, dass alle Schüler, gleich welcher Religion sie auch angehören, teilhaben konnten. Und besonders hervorzuheben sind die wirklich schönen Schülerbeiträge zur Gestaltung des Gottesdienstes, die auch von den Anwesenden entsprechend gewürdigt wurden.  

Neues Sportgerät auf dem Schulhof

Seit kurzem bereichert ein Fußvolleyballtisch das sportliche Angebot auf dem Pausenhof der Gemeinschaftsschule im Rastbachtal. Dieser besondere Tisch erinnert an eine Tischtennisplatte, ist aber so konzipiert, dass der Ball mit den Füßen gespielt werden kann. Die geschwungene Form sorgt dabei für eine besondere Flugkurve des Balles und sorgt so für großen Spaß.

Unter den Augen von vielen interessierten Schülern wurde die Platte von den Sportlehrern Michael Bierhals und Michael Thomann eingeweiht, wobei beide noch Trainingsbedarf für die technischen Herausforderungen des Spielgerätes einräumen mussten. Anschließend wurde ein kurzes Doppel Lehrer gegen Schüler gespielt, bevor dann die Platte „offiziell“ für den Spielbetrieb frei gegeben wurde. Seit zwei Tagen vor Ort, erfreut sich der Fußvolleyballtisch großer Beliebtheit und wird in den Pausen und nach Unterrichtsende gerne von unseren Schülern (und Lehrern) genutzt.

Lions besuchen Team 4 Winners im Rastbachtal

Am Dienstag, den 11.12. 2019, besuchten Vertreter der Lions Clubs im Saarland die Schule im Rastbachtal.

Anlass war die Verleihung einer Plakette, die unsere Schule als Partnerschule der  Team 4 Winners ausweist.

Unter der Leitung von Esther Jung und Michael Bierhals findet seit März 2019 die AG Team 4 Winners statt, in der hauptsächlich Elemente aus dem Parkours erlernt und eingeübt werden. Neben der sportlichen Herausforderung sollen vor allem aber auch Zusammenhalt, Teamgeist und gemeinsames Handeln geübt und gestärkt werden.

Dieses Projekt wird durch die Lions Clubs im Saarland organisiert und finanziert. Der Lions Club Halberg-Brebach hat erfreulicherweise die Patenschaft für unsere Schule übernommen und aus diesem Grund waren Frau Heimes, Präsidentin des Vereins Team 4 Winners, Herr Lampen und Herr Klein, die Präsidenten des Lions Clubs Halberg-Brebach sowie Herr Onimus vor Ort.

Die Lions sprachen unseren Lehrern ihre Hochachtung aus für das persönliche Engagement an der Schule, gleichzeitig bestärkten sie die Schüler aber auch darin, weiter gemeinsam Sport zu treiben, sich fair zu verhalten und so aktiv Gemeinschaft zu leben.

Neben der Partner-Plakette hatten die Lions aber auch noch ein kleines Nikolausgeschenk organisiert: Einen praktischen Turnbeutel gefüllt mit Weihnachtsschokolade und Mandarinen, so dass die Freude bei den Schülern groß war.

Eröffnung der 26. Rastbachtaler Kulturwoche

Bereits zum 26. Mal wird unserer Schule die sogenannte Rastbachtaler Kulturwoche durchgeführt. In der Projektwoche vor den Weihnachtsferien steht die kulturelle Bildung im Mittelpunkt, dieses Jahr unter dem Motto „Über Grenzen hinaus“. Neben den vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, die dieses Thema zulässt, stehen drei besondere Personen thematisch im Fokus der Workshops und Projekte: Der Forscher Alexander von Humboldt, das Universalgenie Leonardo da Vinci und, anlässlich des anstehenden Beethovenjahres, der Komponist Ludwig van Beethoven. Allen Dreien ist gemein, dass sie in ihrem Schaffen in vielerlei Hinsicht Grenzen überwunden und damit Großes erschaffen haben.

In der festlich geschmückten Mediothek der Schule wurden die Gäste zunächst mit einem musikalischen Gruß der Schulband empfangen, bevor die Schulleiterin Frau Ulrike Kleer die zahlreichen Gäste zur Eröffnung begrüßte. Unter diesen fanden sich neben Schülern und Lehrkräften auch Vertreter der zahlreichen Kooperationspartner der Schule. Viele dieser Partner hatten durch finanzielle, personelle oder organisatorische Unterstützung die Durchführung der Kulturwoche in dieser Form erst möglich gemacht.

Diesen Umstand würdigte auch die Ministerin für Bildung und Kultur, Frau Christine Streichert-Clivot. In ihrer Ansprache unterstrich sie zunächst einmal die Bedeutsamkeit kultureller Bildung in der heutigen Zeit und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Projekte und dem Engagement der Organisatoren, Lehrkräfte und Projektleiter.

Die Schülerinnen und Schüler dürften sich glücklich schätzen, an einer solchen Schule lernen zu dürfen, so die Worte der Ministerin.

Und auch die gelungene Verquickung von Bildung und Kultur wurde von ihr hervorgehoben. Doch es blieb nicht nur bei lobenden Worten, zum Abschluss ihrer Rede überreichte Frau Streichert-Clivot, sehr zur Freude der Schulgemeinschaft, einen Zuwendungsbescheid über 1700 Euro, so dass  die Finanzierung der Kulturwoche beträchtlich erleichtert wurde  und auch in Zukunft wertvolle kulturelle Bildungsarbeit in der Schule geleistet werden kann.

Es folgten weitere Darbietungen durch die Schülerband, ein Musik-Projekt, welches Beethovens Neunte auf orientalischen Instrumenten intonierte, ein „theatralischer Willkommensgruß“ durch die Schüler des Wahlpflichtfaches Gesellschaft und Kultur und eine Lesung und Erläuterung eines Gedichtes durch Tom Maglione, Schüler der Klassenstufe 8.

Im Anschluss wurden von den Lehrkräften Jeanette Gusenburger und Victoria Garza-Mendia die Projekte und Workshops im Einzelnen kurz vorgestellt, so dass den Gästen eine konkrete Vorstellung vermittelt wurde, wie das Thema der Kulturwoche in den Jahrgangsstufen und Klassen mit Inhalten und Leben gefüllt wird. Dabei schlägt die Schulgemeinschaft einen sehr weiten Bogen, von handwerklichen Kulturtechniken wie Siebdruck oder dem Bau einer Brücke über Tanz- und Yoga- Workshops, dem Erstellen eines Humboldt-Hörspiels, dem Konstruieren von Fallschirmen, dem Einüben von Theaterstücken, Porträtmalerei und weiteren  Aktivitäten wird den Schülerinnen und Schülern vieles geboten, für das der normale Unterricht wenig Raum lässt. Doch auch hier verfolgt die Schule, die seit etwas mehr als einem Jahr Kooperationsschule des Projektes „Kultur_leben“ ist, das Ziel, dass kulturelle Elemente fester Bestandteil der alltäglichen Bildungsarbeit im Schulleben werden.

Abgerundet wurde die gelungene Eröffnungsfeier durch ein Büffet, das von Schülern und Lehrern gemeinsam zubereitet wurde.

Fotos: D. Kranz, M. Thomann